Di, 17. Oktober 2017

"Ist echt heftig"

16.09.2015 11:16

Singapur: Formel-1-Fahrer werden oft bewusstlos

Der WM-Zweite Nico Rosberg möchte nach der Enttäuschung beim Grand Prix in Monza zurückschlagen. Mit Singapur wartet nun das "absolut härteste" Rennen der Formel-1-Saison. Aufgrund der großen Strapazen während des Rennens werden Fahrer oft nach dem Rennen bewusstlos: "Ab und zu fällt mal einer um", klagt Rosberg.

Beim Nachtrennen in Singapur werden die Formel-1-Fahrer wieder einmal an ihre Grenzen gebracht: "Insbesondere wegen der Hitze, und weil es so viele Kurven gibt". Rosberg findet klare Worte zur Strecke und ergänzt: "Es macht keinen Spaß. Es ist echt heftig bei der Hitze."

"Ab und zu fällt einer um"
Der 30-jährige Deutsche verriet, dass er während des Rennens "bis zu vier Kilo" seines Körpergewichts verliere. "Das sind sechs Prozent von meinem Körpergewicht, das ist echt heftig. Deswegen werden nach dem Rennen Fahrer oft bewusstlos. Ab und zu fällt mal einer um."

Das Rennen in Monza hat Rosberg bereits abgehackt und möchte am Wochenende wieder voll angreifen: "Nach wie vor ist mein Auto unglaublich schnell." Allerdings warnt er vor der Konkurrenz: "Voller Abtrieb, langsamer Kurs, da können auch andere Autos wieder schneller sein. Da müssen wir ein bisschen aufpassen, dass nicht eine Überraschung passiert."

Smog als zusätzliche Belastung
Nur wird es diesmal noch schlimmer. Zur Hitze von über 30 Grad und einer Luftfeuchtigkeit über 90 Prozent kommt der Smog. Seit Tagen sind die Spitzen der Wolkenkratzer kaum zu sehen. Rauch von Bränden, die Bauern auf der Nachbarinsel Sumatra zur Landgewinnung gelegt haben, wird nach Singapur geweht. Der Verkauf von Atemmasken stieg bereits deutlich an, auch an der Strecke liegen sie auf. Seit Tagen werden die Luftverhältnisse von den Behörden als ungesund eingestuft. Augen und Atemwege sind besonders betroffen.

Das sind keine idealen Bedingungen, um mit knapp 300 Sachen durch Häuserschluchten zu rasen. Linderung bringen zwar Regenschauer, die auch für kommenden Tage angesagt sind. Aber meist nur kurzfristig. Die Veranstalter sehen noch keinen Grund, irgendetwas am Ablauf des Rennwochenendes zu ändern.

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