Mo, 11. Dezember 2017

"Alte Schranne"

15.09.2015 16:29

Ginzkey-Platz wird grüner und schöner

Der 500 Meter lange Ginzkey-Platz nahe der Alpenstraße ist nach dem österreichischen Dichter Franz Karl Ginzkey benannt. Jetzt sollen mehr Bäume und Grünflächen die Salzburger zum Verweilen einladen. Der mittlerweile 2. Amtsbericht liegt vor, der Beschluss wurde aber kurzerhand verschoben.

"Der Ginzkeyplatz soll wieder zu einem Ort werden, an dem sich die Salzburger gerne aufhalten. Nicht mehr und nicht weniger war das Ziel", betont Stadtrat Johann Padutsch, der den öffentlichen Raum dort um insgesamt 530.000 Euro aufwerten will. Dabei soll der Baumbestand vollständig erhalten bleiben und sogar noch mehr neue Bäume eingepflanzt werden. Noch gehört der Ginzkeyplatz vor allem dem Verkehr. "In der Mitte des Platzes entsteht so ein zentraler Raum, der die Menschen zum Verweilen einlädt - mit Sitzelementen im Schatten der Bäume und mit einem robusten Spielrasen", so die Vorstellung von Padutsch. Der Platz soll zudem künftig ringförmig für den Verkehr erschlossen werden: "Derzeit sind ja nur Autos dort." Der nun vorgelegte Amtsbericht stellt bereits den zweiten Anlauf für eine ansprechende Umgestaltung des Ginzkeyplatzes dar. Ein erster Versuch war 2012 noch am fehlenden Geld gescheitert. Diesesmal zahlt aber der Bauträger Salzburg Wohnbau 100.000 Euro für einen Teil der Platzgestaltung dazu.

Wohnungsbau auf "Alter Schranne" voll im Gange
Mitunter ein entscheidender Auslöser ist die Entstehung zahlreicher neuer Wohnungen auf dem Areal der "alten Schranne". Das Architekturbüro "die-grille.net" wurde sowohl für die Pläne des Wohnungsbaus, als auch für die Grünraumgestaltung von der Stadt beauftragt. "Wir geben den Salzburgern ihren Platz zurück", hofft Padutsch. Doch der Amtsbericht wurde kurzerhand von der Tagesordnung des Planungsausschusses genommen und liegt weiter zur Prüfung in der Finanzabteilung.

Direkt neben dem Möbelhaus Leiner in Salzburg Süd errichtet die Salzburg Wohnbau auf einer Fläche von 6200 Quadratmetern Geschäftsflächen und 81 Mietwohnungen in Form von Zwei-, Drei- und Vier-Zimmerwohnungen. Das gesamte Bauvolumen beträgt dabei zehn Millionen Euro. 25 der 81 Wohnungen werden ohne Wohnbauförderung entstehen, dennoch soll der Mietpreis für diese Einheiten günstiger als am freien Markt sein. Der Grund: Die Familie Koch (Miteigentümer der Firma Leiner) hat dem Bausparerheim, einem Unternehmen der Salzburg Wohnbau-Gruppe, ein Baurecht auf 55 Jahre eingeräumt hat.

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