Do, 14. Dezember 2017

UEFA Europa League

17.09.2015 07:39

Startschuss für die Gruppenphase

Die UEFA Europa League ist in die Saison 2015/16 gestartet. Nach den Qualifikationsrunden geht es ab dem 17. September 2015 in die Gruppenphase, für die sich insgesamt 48 Mannschaften qualifiziert haben - darunter auch eine aus Österreich. Für den Titel gibt es bereits jetzt einen klaren Favoriten.

Die UEFA Europa League ist nach der UEFA Champions League der zweitbedeutendste Wettbewerb im Fußball. Die diesjährige Saison begann am 22. Juni 2015 mit der Auslosung im UEFA-Hauptquartier im schweizerischen Nyon und endet am 18. Mai 2016 mit dem Finalspiel im Basler St. Jakob-Park. Der Gewinner der UEFA Europa League qualifiziert sich automatisch für die Teilnahme an der UEFA Champions League der folgenden Saison.

Gruppenphase steht vor der Tür
In den letzten Monaten gingen die ersten drei Qualifikationsrunden sowie die vierte und letzte Qualifikationsrunde, die sich Play-offs nennt, über die Bühne. Nun steht die Gruppenphase vor der Tür: Laut Spielplan der Europa League finden die Spiele der Gruppenphase vom 17. September bis 10. Dezember 2015 statt, es werden 48 Teams aus 24 Landesverbänden teilnehmen. Für die Gruppenphase waren 16 Mannschaften direkt qualifiziert, weitere 22 Mannschaften haben sich in den Qualifikationsrunden einen Platz gesichert. Hinzu kamen jene zehn Mannschaften, die in der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Champions League 2015/16 unterlegen sind. Die 48 für die Gruppenphase qualifizierten Mannschaften wurden auf vier Lostöpfe zu je zwölf Teams aufgeteilt, aus jedem Lostopf wurde eine Mannschaft einer der zwölf Gruppen (A bis L) zugeteilt.

SK Rapid Wien in Gruppenphase
Die österreichische Bundesliga ist in der UEFA Europa League 2015/16 nur durch Vizemeister SK Rapid Wien vertreten. Meister FC Red Bull Salzburg verpasste zum zweiten Mal seit Einführung der UEFA Europa League im Jahr 2009 die Gruppenphase. Die Bullen machten im Play-off gegen Dynamo Minsk zwar zu Hause einen 0:2-Rückstand aus dem Hinspiel weg, scheiterten aber im Elfmeterschießen mit 2:3 am weißrussischen Vizemeister. Und auch Debütant SCR Altach scheiterte im Play-off um den Einzug in die Gruppenphase. Die Vorarlberger unterlagen im Hinspiel Belenenses Lissabon mit 0:1 und kamen auch im Rückspiel nicht über ein torloses Remis hinaus. Der SK Rapid Wien wurde in der Auslosung für die Gruppenphase aus Topf drei gezogen, der Gruppe E zugeteilt und wird dem FC Villarreal, Viktoria Pilsen und Dynamo Minsk gegenüberstehen.

Borussia Dortmund klarer Favorit
Zu den heißesten Kandidaten für den Titel gehören die Hütteldorfer aber ohnehin nicht. Das zeigt auch ein Blick auf die aktuellen Favoriten von Wettstatistiken. Bei Interwetten ist man sich beispielsweise weitgehend einig: 57,14 Prozent der Sportwettenden sehen Borussia Dortmund als einen klaren Favoriten. An der zweiten Stelle mit 17,86 Prozent wird Athletic Bilbao angeführt, Chance werden aber auch Ajax Amsterdam und dem FC Liverpool zugeschrieben. Für die Mannschaften gilt jedoch vorerst einmal, den Sprung in das Sechzehntelfinale zu schaffen: Die Gruppensieger und -zweiten qualifizieren sich dafür, die Dritt- und Viertplatzierten in der Gruppe scheiden aus dem Wettbewerb aus.

Das Finalspiel findet am 18. Mai 2016 im Heimstation des FC Basel 1983 statt.

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