Mo, 11. Dezember 2017

Bei 9/11-Parade

12.09.2015 09:04

Sacramento feierte die "Helden" vom Thalys-Zug

Hunderte Menschen in der Stadt Sacramento im US-Bundesstaat Kalifornien haben die drei jungen Männer gefeiert, die im August im Thalys-Schnellzug auf dem Weg von Amsterdam nach Paris einen mutmaßlichen Dschihadisten überwältigt hatten. Bei einer Parade am Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 fuhren Alek Skarlatos, Anthony Sadler und Spencer Stone auf einem Wagen bis zum Kapitol in der Hauptstadt Kaliforniens.

Dort würdigte der Bürgermeister von Sacramento die Männer in einer mit viel Applaus bedachten Ansprache. Anschließend bedankten sich die beiden US-Soldaten Stone und Skarlatos und der Student Sadler - alle drei stammen aus der Nähe von Sacramento - bei der Menge. Stone trägt noch immer einen Verband um seinen linken Daumen, der im Kampf mit dem Angreifer schwer verletzt worden war. Das Trio wolle so schnell wie möglich wieder nach Frankreich kommen, sagte er - möglicherweise auch für den Prozess gegen den Verdächtigen.

Der schwer bewaffnete Angreifer hatte am 21. August in einem Thalys-Schnellzug von Amsterdam nach Paris das Feuer eröffnet. Die drei US-Bürger befanden sich auf einer Europareise. Gemeinsam mit weiteren Passagieren rangen sie den 25-Jährigen nieder und verhinderten damit vermutlich ein Blutbad. Die Ermittler gehen von einem islamistischen Hintergrund der Tat aus. Die mutigen Passagiere wurden mit dem Orden der Ehrenlegion geehrt, der höchsten französischen Auszeichnung.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden