Sa, 16. Dezember 2017

Toshiba-Zeitreise

09.09.2015 12:16

1985 bis 2015: Notebooks im Wandel der Zeit

Der japanische IT-Konzern Toshiba feiert heuer auf der IFA das dreißigjährige Bestehen seiner Laptop-Sparte und entführt das Messepublikum auf einer Hardware-Zeitreise von den Anfängen der Mobiltechnik 1985 bis hin zum aktuellen Stand der Entwicklung. Die Rückschau, die Toshiba auf der Messe zeigt, gibt's hier zum Durchklicken – und zum Vergleich die neuesten Modelle gleich dazu.

Toshibas T1100 war 1985 einer der ersten Laptops für den Massenmarkt. Der Rechner hatte eine 4,77 Megahertz schnelle Intel-80C88-CPU und ein monochromes Display mit gerade einmal 640 mal 200 Pixeln Auflösung. Für damalige Verhältnisse war der mit 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk ausgestattete T1100 dennoch revolutionär: Mit 4,1 Kilo Gewicht konnte man ihn – im Gegensatz zu den Desktops dieser Zeit – tatsächlich mit auf Reisen nehmen und mobil damit arbeiten.

Mobil arbeiten kann man auch mit Toshibas neuester Laptop-Generation – etwa den Convertibles der Radius-Serie. Ihre Hardware-Spezifikationen sind allerdings ganz andere als bei ihrem Urahn. Das Radius 12 beispielsweise hat in der besten Variante einen Core-i7-Chip mit 2500 Megahertz Takt (Turbo: 3100), verfügt über ein um 360 Grad drehbares 4K-Touch-Display mit 3840 mal 2160 Pixeln Auflösung – und verzichtet auf ein optisches Laufwerk, weil heutzutage ohnedies vieles aus dem Netzwerk oder vom USB-Stick eingespielt wird. Gewicht: 1,3 Kilo. Als das T1100 auf den Markt kam, war so etwas Science-Fiction.

Der Vergleich zwischen dem ersten und dem aktuellsten mobilen Arbeitsgerät der Japaner zeigt: In 30 Jahren hat sich am Notebookmarkt viel getan. Gab es anfangs zweckmäßige Arbeitsgeräte mit bescheidener Rechenleistung, schöpfen die Nutzer heute aus einem Sortiment, das verschiedenste Zielgruppen bedient. Schlanke und leichte Ultrabooks und Convertibles sprechen Business-Nutzer an, potente Multimedia-Notebooks mit großem Display, starker CPU und dezidierter Grafik wie die Qosmio-Reihe eignen sich auch als Gaming-Gerät. Angesichts solcher Fortschritte darf man schon gespannt sein, wie Laptops in zehn, zwanzig oder gar dreißig Jahren aussehen werden.

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