Do, 14. Dezember 2017

Chaos und Ärger

06.09.2015 18:47

Schweden schmeißt vor Hit gegen ÖFB die Nerven weg

Chaos um eine Pressekonferenz, Ärger über die Terminplanung, Rätselraten um Ibrahimovic: Vor dem EM-Qualifikationshit gegen Österreich am Dienstag schmeißt Schwedens Nationalteam die Nerven weg.

Das 0:1 in Moskau, der wegen der Verletzung von Zlatan Ibrahimovic "doppelte Albtraum", sorgt beim "Drei-Kronen-Team" für gewaltige Unruhe. Denn:

  • Chaos um Pressekonferenz! Weder Teamchef Erik Hamrén noch ein Spieler wollten am Sonntag sprechen – auf Druck der Presse, die dieses Faktum als "großen Skandal" bezeichnete, sprach Hamrén um 17.30 Uhr doch zu den Medien.
  • Ärger über die UEFA-Termine! Plötzlich steht auch Europas Fußballverband im Kreuzfeuer der Kritik, sind die Termine den Schweden ein Dorn im Auge: "Wir müssen in der entscheidenden Phase binnen vier Tagen gegen die Konkurrenten Russland und Österreich antreten", ärgerte sich Hamrén, "das hat die UEFA festgelegt, ohne die Nationen zu fragen. Wir protestieren gegen die Termine, bei der WM-Qualifikation war das viel besser."
  • Das Fragezeichen Ibrahimovic! Das ganz große Thema in Schweden natürlich: Wie steht es um den Superstar? Zlatan, wie ihn alle in der Heimat nennen, musste in Moskau zur Pause mit einer Verletzung im Rippenbereich raus, ist Dienstag mehr als fraglich.

Teamchef ging bei Ibrahimovic Risiko ein
Ibrahimovic hatte bereits den Saison-Auftakt in Frankreich verpasst, erst vor einer Woche sein Ligadebüt für Paris Saint-Germain gegeben. Hamrén wusste, dass sein Kapitän nicht zu hundert Prozent fit ist, ging aber gegen Russland das Risiko ein – knapp vor der Pause verspürte Ibrahimovic einen Stich: "Ich habe sofort gemerkt, dass ich raus muss, hoffe nicht, dass etwas gebrochen ist."

Ob in Schweden dieselbe Meinung vorherrscht wie in Russland? Dort meinte man, dass Schweden nach der Pause ohne Ibrahimovic besser und gefährlicher war als zuvor mit dem Superstar.

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