Fr, 15. Dezember 2017

Aufregung:

05.09.2015 16:55

Asylquartiere in Finkenstein und Schiefling

Auch in Kärnten müssen angesichts des nicht enden wollenden Flüchtlingsstroms alle Register gezogen werden. Obwohl auch die Kirche ihre Tore für Asylwerber öffnet (wir berichteten), werden immer mehr als "nicht ideal" geltende Immobilien genutzt. Wie in Finkenstein, wo ursprünglich 80 junge Flüchtlinge einziehen sollten.

In der Ortschaft Ledenitzen wird bald das Sepp-Springer-Heim für unbegleitete Kinder und Jugendliche geöffnet. "Natürlich werden auch wir unseren Beitrag zur humanitären Hilfe leisten. Bei so großen Quartieren in kleinen Orten entstehen aber zwangsläufig Konflikte", wettert Otto Muskari. 400 der insgesamt 1000 Ledenitzener seien gegen das große Quartier und wollen Alternativen: "Unsere Vorschläge wurden ignoriert."

"Auch wenn es nicht ideal ist – man kann sich ob der Not nichts mehr aussuchen", meint Bürgermeister Christian Poglitsch: "Den Kindern und Jugendlichen werden wir unsere Hilfe nicht verwehren." Statt der 80 sollen mit September ohnehin nur 65 Jugendliche einziehen. Bis dahin werde das Heim adaptiert.

Für einige Aufregung unter den Bewohnern sorgen auch in der Gemeinde Schiefling neue Asylpläne. Flüchtlinge sollen in einen Nachtclub einziehen. "Es ist aber zur Zeit nichts unterschrieben oder fixiert", erklärt der Eigentümer.

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