Sa, 18. November 2017

Wie jedes Jahr

05.09.2015 13:18

Ärger um Tickets für die Schüler

Alle Jahre wieder der selbe Ärger: Der Schulbeginn steht vor der Tür - aber die nötige Karte für Bus und Eisenbahn lässt auf sich warten. Obwohl die Eltern dafür schon vor vielen Wochen ihre Beiträge bezahlt haben. Diesmal kommt der Protest aus Schwarzach. Und der Verkehrsverbund verspricht für 2016 eine Umstellung.

"Es kann doch nicht sein, dass es der Verkehrsverbund nicht zu Stande bringt, die Tickets für Schüler rechtzeitig vor Schulbeginn zu verschicken", ärgert sich der Schwarzacher Bürgermeister Andreas Haitzer - stellvertretend für sehr viele Betroffene in ganz Salzburg.

Wie lange alles dauert, zeigen die Daten eines Falles aus Schwarzach:
-) Im Mai erhielten die Eltern die Information, dass die Super s’Cool Card fürs Schuljahr 2015/16 zu bestellen ist.
-) Im Juni überwiesen sie die erforderlichen 96 Euro Aufzahlung.
-) Am 16. Juli folgte eine E-Mail vom Verkehrsverbund, dass die Karte bis Ende August zugestellt wird.
-) Am 26. August die nächste Mail. Der Verkehrsverbund teilte mit, dass das Ticket zur Versendung freigegeben wurde.

Doch was nicht im Postkasten landete, war die ersehnte Fahrkarte. "Statt dessen müssen wir mühsam ein Ersatzticket ausdrucken, weil es mit der Zustellung nicht klappt", poltert der Vater einer Schülerin. "Das Chaos wir von Jahr zu Jahr ärger", fügt er hinzu.

Besserung für das Schuljahr 2016/17
Der Verkehrsverbund mit Geschäftsführerin Allegra Frommer gelobt Besserung - für das Schuljahr 2016/17. "Heuer ist es leider schon zu spät", sagt Sprecher Johannes Gfrerer. "Aber wir werden die Versendung umstellen und früher beginnen." Warum wartete man bisher so lange, bis die Tickets verschickt wurden? "Die Super s’Cool Card mit Aufzahlung gilt ja auch außerhalb der Schulzeiten - da hätte es Probleme mit Kontrollen geben können, wenn Tickets zu früh benützt werden. Bei der normalen s’Cool Card ist ein Datenabgleich mit den Schulbehörden nötig - ob die Kinder, die diese Karte beantragt haben, auch tatsächlich zur Schule gehen", berichtet Gfrerer. Beide Probleme sind aber so gut wie gelöst. Spätestens kommenden Sommer sollte dann alles klaglos klappen.

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