Di, 17. Oktober 2017

Verhaltens-Tabus

25.09.2015 09:12

Echte Beziehungskiller in einer Partnerschaft

In einer Beziehung über lange Jahre glücklich zu sein, ist nicht selbstverständlich. Oft funkt der Alltag dazwischen, und wenn man dann nicht aktiv dagegensteuert, ist nicht selten eine Trennung die Konsequenz davon.

Die Partnervermittlung ElitePartner hat 2013 im Rahmen einer Studie die kritischsten Beziehungskiller erhoben – eine Auflistung, wie sie dennoch aktueller nicht sein könnte.

Beziehungskiller 1 – Wenig Zeit füreinander
Rund 57% der Befragten gaben an, dass zu wenig Zeit für den Partner eine Herausforderung für die Beziehung ist. Für 35% der Befragten ist wenig Zeit füreinander durch die Kinder ebenso ein Thema. Im stressigen Alltag ist es zweifellos schwierig, ausreichend Zeit füreinander einzuplanen. Eine mögliche Lösung kann so aussehen, dass man sich abends fix eine Stunde Qualitätszeit mit dem Partner einplant: reden, kuscheln, sich austauschen. Auch am Wochenende sollten immer wieder gemeinsame Auszeiten eingeplant werden. Denn verliert man den guten Draht zueinander, kann die Beziehung sehr schnell dem Ende zugehen.

Beziehungskiller 2 – Stress im Beruf
Für fast ebenso viele Menschen ist ein stressiger Job ein Beziehungskiller (55%). Geht es in der Arbeit drunter und drüber, hat man kaum noch Energie, sich der Beziehung zu widmen. Bitten Sie Ihren Partner um Verständnis, wenn Sie abends nicht mehr ansprechbar sind, aber planen Sie am Wochenende Zeit füreinander ein. Und: Sorgen Sie für Entlastung. Eine Putzkraft kann schon genug Erleichterung bringen, da dann manche Haushaltsthemen am Wochenende nicht mehr noch zusätzlich erledigt werden müssen. Auch Babysitter oder Hilfe von Familienmitgliedern können in einer stressigen Situation entlasten.

Beziehungskiller 3 – Schwierige finanzielle Situationen
Für 53% ist eine angespannte Vermögenssituation Auslöser für eine Beziehungskrise. Wenn Geldsorgen den Alltag beherrschen, sollten Sie gemeinsam versuchen, Optimierungsmaßnahmen zu finden: Welche Verträge können storniert werden, wo kann man billigere Tarife abschließen? Wird irgendwo zu viel Geld ausgegeben? Bei Schulden am Girokonto: Wie kann man diese so rasch wie möglich abbauen? Und welche zusätzlichen Einnahmequellen lassen sich noch auftun?

Beziehungskiller 4 – Sexualleben lebendig halten
Für 44% der Befragten ist es eine Herausforderung, auch in langen Beziehungen das Sexualleben aktiv zu bewahren. 27% finden es schwierig, einander auf Dauer treu zu bleiben. Das geht oft Hand in Hand mit Beziehungskiller 1 und 2: Man braucht für ein aktives Sexualleben genug Zeit und Energie. Oft kommt noch hinzu, dass man sich aufgrund Zeitmangels und Stress ein wenig gehen lässt und sich selbst nicht mehr sexuell attraktiv findet - das wiederum überträgt sich auf den Partner, und die Lust aufeinander bleibt aus. Ein wenig Sport und aktiv gelebte Freizeit kann hier wahre Wunder wirken.

Beziehungskiller 5 – Räumliche Trennung, Fernbeziehung
Wenn Liebe Distanzen überbrücken muss, ist das für 43% in der Beziehung eine schwierige Situation. Nur wenige Paare schaffen es langfristig, Fernbeziehungen glücklich zu leben. Früher oder später wird der Wunsch nach räumlicher Nähe so stark, dass man diesem entweder nachkommt oder die Beziehung daran zerbricht.

Weitere Beziehungskiller
Für 42% ist es in der Beziehung störend, wenn der Partner nur auf seine eigenen Bedürfnisse achtet und zu egoistisch ist. Ebenso ist für 31% der Streit über Alltagsdinge und für 28% der Umgang mit Kindern aus vorherigen Beziehungen Anlass für Krisen.

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