Mo, 11. Dezember 2017

Tabus im Job

22.09.2015 08:58

Womit man seinen Kollegen den letzten Nerv kostet

Im täglichen Miteinander sind Spielregeln wichtig. Den meisten Menschen ist auch intuitiv klar, wie man sich richtig verhält. Doch manche scheinen ein angeborenes Talent zu störendem Verhalten zu haben. Womit man seinen Kollegen wirklich auf die Nerven geht, erfahren Sie hier.

1. Den Geräuschpegel in die Höhe treiben
Lärm ist ein Hauptstressfaktor für den Körper. Speziell in (Großraum-)Büros sollte der Lärmpegel daher von allen Beteiligten auf einem erträglichen Maß gehalten werden. Lautes Telefonieren, insbesondere ungenierte Privattelefonate, laute Gespräche mit anderen Kollegen, Radio hören, Türen zuknallen – die Liste lässt sich noch beliebig fortsetzen. Und hat man mehrere Kollegen, die rücksichtslos lärmen, kann das in größeren Büros sehr störend werden.

2. Gerüchte in die Welt setzen
Ein wenig Bürotratsch gehört dazu, keine Frage. Wenn Sie aber nur über drei Ecken von einer angeblichen Neuigkeit gehört haben, sollten Sie diese nicht weitererzählen. Und wenn Sie etwas weitertratschen, dann bitte entsprechend jener Version, die Sie selbst gehört haben – keine Zusätze, nichts verdrehen und bitte nichts dazuerfinden. Der Stille-Post-Effekt kann sonst als Bumerang schneller zu Ihnen zurückkommen, als Ihnen lieb ist.

3. Unfaires Verhalten Kollegen gegenüber
Verkaufen Sie niemals die Leistung anderer als Ihre eigene und nutzen Sie die Schwächen anderer nicht für eigene Zwecke aus. Das gilt insbesondere dafür, dass Sie nicht beim Chef sticheln, um sich selbst auf ein Podest stellen zu wollen. Sie können sich sonst auch nicht auf den Rückhalt der Kollegen verlassen, wenn Sie deren Hilfe einmal selbst gut brauchen könnten.

4. Geruchvoll erscheinen
Wenn Sie morgens ins Büro radeln, nehmen Sie zumindest Deo und Wechselkleidung mit. Übertreiben Sie aber auch nicht bei dem Versuch, gut duften zu wollen: Schwere Parfüms können empfindlichen Kollegen die Luft zum Atmen nehmen. Auch stark gewürzte Speisen und Getränke, insbesondere warmer Natur, sollten Sie nicht mitten im Großraumbüro oder neben Ihrem Kollegen auspacken. Haben Sie keine andere Möglichkeit, um etwas zu essen, fragen Sie vorher kurz nach oder warten Sie, bis der Kollege in eine Besprechung bzw. selbst auf Mittagspause geht.

5. Körperhygiene
Es sollte selbstverständlich sein, aber gewisse körperliche Grenzen sollte man im Büro einfach nicht überschreiten: Nicht im Ohr kratzen, nicht an Pickeln herumkratzen, nicht den Sonnenbrand abschälen, nicht Niesen, ohne die Hand vorzuhalten, keine Maniküre am Arbeitsplatz.

6. Jammern und Raunzen
Wer ständig schlechte Stimmung verbreitet, vergiftet das Büroklima. Schon klar, hin und wieder ist die Welt einfach schlecht. Aber es reicht, das einmal kundzutun, und sich dann wieder auf die schönen Seiten zu konzentrieren. Denn Menschen, die gute Laune verbreiten, sind wesentlich beliebter als Dauer-Grantler.

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