Sa, 16. Dezember 2017

Keine Verletzten

04.09.2015 10:13

Drohne stürzt während US-Open-Match auf Tribüne ab

Bis zu 37 Grad wurden am vierten Spieltag der mit 42,3 Millionen Dollar dotierten US Open am Donnerstag gemessen. Während Co-Favorit Roger Federer auch in der zweiten Runde gegen Steve Darcis beim 6:1, 6:2, 6:1 einen Spaziergang absolvierte, stand Andy Murray vor dem Aus. Der Schotte kämpfte sich nach einem 0:2 in Sätzen gegen Adrian Mannarino (FRA) noch mit 5:7, 4:6, 6:1, 6:3, 6:1 in Runde drei. Zu einem kuriosen Drohen-Zwischenfall kam es bei der Begegnung zwischen Flavia Pennetta (ITA) und Monica Niculescu (ROM).

Während des Spiels am Donnerstag um 20.30 Uhr (Ortszeit) flog eine Drohne von außen in die Südwest-Ecke des Louis-Armstrong-Stadiums. Bei dem Absturz wurde glücklicherweise niemand verletzt. Jetzt ermittelt das New Yorker Polizei-Department (NYPD).

Murray als Aufholjagd-König
Für Andy Murray war die Energieleistung gegen Mannarino bei den hohen Temperaturen Gold wert, könnte sich aber im weiteren Turnierverlauf noch rächen. Der 28-Jährige ist mittlerweile für solche Aufholjagden bekannt, immerhin hat er es schon zum achten Mal geschafft, einen 0:2-Satzrückstand noch in einen Sieg zu verwandeln. Nach 3:17 Stunden hatte Murray Grund zur Freude. "Ich bin stolz, wie ich gekämpft habe. Es war kein leichtes Match, er hat es extrem schwer für mich gemacht", erklärte der Olympiasieger.

Murray ist nicht hundertprozentig fit, hat eine leichte Verkühlung wie sich auch an seiner Stimme zeigte. Er trifft nun auf den Brasilianer Thomaz Bellucci. Gewinnt Murray, spielt er im Achtelfinale gegen Kevin Anderson oder Dominic Thiem.

Für Federer war der Arbeitstag gegen den Belgier Darcis nach nur 80 Minuten vorüber. "Es ist wunderbar, dass ich immer noch so gut spielen kann", freute sich der 17-fache Major-Sieger noch auf dem Platz. In dieser Form ist er auf jeden Fall ein Kandidat auf seinen ersten Grand-Slam-Titel seit Wimbledon 2012. Federer trifft nun auf Kitzbühel-Sieger Philipp Kohlschreiber.

Muguruza und Wozniacki out
Während mit Simona Halep und Petra Kvitova die Nummern zwei und fünf sicher die Runde der letzten 32 erreichten, erwischte es doch zwei große Namen. Zunächst auf Court 17 die aktuelle Wimbledonfinalistin. Die Britin Johanna Konta, die in der letzten Qualifikationsrunde Tamira Paszek nur knapp bezwungen hatte, überraschte die Weltranglisten-Neunte und Wimbledon-Finalistin Garbine Muguruza aus Spanien mit einem 7:6(4)-6:7(4)-6:2-Erfolg. Mit 3:23 Stunden war es das längste Damen-Match bei den US Open seit Einführung des Tiebreaks 1970 - der Alt-Rekord war im diesjährigen Turnierverlauf schon zweimal gebrochen worden.

Und auch die "night session" im Arthur-Ashe-Stadium hatte am Ende noch eine Überraschung zu bieten. Denn die Linz-Starterin und Nummer vier des Turniers, Caroline Wozniacki, musste sich völlig unerwartet der Tschechin Petra Cetkovska beugen. Die Nummer 149 der Welt besiegte die Dänin mit 6:4, 5:7, 7:6(1).

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