Mi, 13. Dezember 2017

"Wildest Dreams"

03.09.2015 15:26

Taylor Swifts heißes neues Video rassistisch?

Taylor Swift muss sich für ihr neues Musikvideo zum Song "Wildest Dreams", in dem sie mit Hottie Scott Eastwood schmusen darf, harsche Kritik gefallen lassen. Angeblich ist der Clip, der im Afrika der 50er-Jahre spielt, nämlich rassistisch und transportiere ein kolonial-romantisches Bild des Kontinents.

Damit hat Taylor Swift wohl nicht gerechnet: Für ihr neues Video zum Song "Wildest Dreams" erntet die Sängerin nicht Anerkennung, sondern haufenweise Kritik. In dem Video ist Swift als amerikanische Diva in einem wallenden gelben Kleid in der Steppe Afrikas zu sehen. An ihrer Seite spielt Scott Eastwood ihren Liebhaber, der sie zärtlich liebkost.

Die Szenerie soll in den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts spielen, als afrikanische Länder wie beispielsweise Botswana noch britische Kolonien waren. Es dauerte nicht lange und Kritiker wie der amerikanische Radiosender NPR warfen der Musikerin vor, von einem "sehr weißen Afrika" zu träumen, da in dem Video kein einziger Schwarzer zu sehen ist. Stattdessen handele es sich um eine "glamouröse Version weißer Kolonial-Fantasien von Afrika". Eine realistische Darstellung des Kontinents zu jener Zeit sei dies freilich nicht.

Während sich Swift zu den Vorwürfen noch nicht geäußert hat, verteidigte sich nun der Regisseur des Videos, Joseph Kahn, der sich selber als Amerikaner mit asiatischen Wurzeln bezeichnet. Er gab zu bedenken, dass dieses Video die Romanze einer Schauspielerin zu einem Kollegen an einem Filmset zu den goldenen Zeiten des Hollywood-Geschäfts darstelle - eine Hommage an Elizabeth Taylor und Richard Burton. Schließlich sei es "kein Video über Kolonialismus, sondern eine Liebesgeschichte, die am Set einer Filmcrew 1950 in Afrika spielt". Daher wäre es historisch nicht korrekt gewesen, mehr Afrikaner zu zeigen. Die Sängerin versprach, die Einnahmen des Videos an afrikanische Parks zu spenden.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden