Mo, 18. Dezember 2017

Schwere Entscheidung

02.09.2015 17:40

Beric: "Rapid spielt leider in falscher Liga!"

Nach den hektischen Tagen um seinen Transfer zu St-Etienne "erholt" sich Robert Beric beim slowenischen Team. Da geht es am Samstag nach Basel zum Duell gegen die Schweiz um Platz zwei, drei Tage später in Wembley gegen England. Danach beginnt ein neues Kapitel: "Rapid spielt leider in einer falschen Liga!"

Bei Sloweniens Teamchef Srecko Katanec muss er beim Kampf ums Leiberl noch hinter dem 36-jährigen Oldie Milivoje Novakovic von Nagoya Grampus in Japan (mit 21 hatte er in Österreich bei SAK Klagenfurt begonnen, spielte später bei Voitsberg, Mattersburg und LASK) und Augsburg-Legionär Matavz hinten anstellen. Auch das soll sich durch den Wechsel ändern: "Ich weiß, wie viel ich Rapid, vor allem auch den Mitspielern zu verdanken habe. Aber es ist doch etwas anderes, wenn du aus der französischen Liga kommst. Da zählst du mehr."

Beric soll Abgänge von Topscorern vergessen machen
Künftig warten Duelle gegen Paris St-Germain mit seinem brasilianischen Abwehrbollwerk David Luiz und Thiago Silva, der Vergleich mit Zlatan Ibrahimovic oder Monaco, Marseille und Lyon. Da hat der Traditionsklub St-Etienne, bei dessen letztem Meistertitel 1981 UEFA-Präsident Michel Platini den grünen Dress trug, das große Ziel, in die Top vier vorzudringen. Beric soll die Lücken nach den Abgängen von Topscorer Gradel (Bournemouth) und Türkeis Teamstürmer Erdinc (Hannover) irgendwie abfangen.

"Rapids letztes Angebot war sehr gut"
Wenn Beric sieht, dass eine österreichische Telefonnummer auf dem Handydisplay aufscheint, hebt er gleich ab: "Rapid spielt leider in der falschen Liga. Mit diesen Fans in der deutschen Bundesliga, das wäre überragend. Da gäbe es nichts Besseres." Das sei, versicherte er, das Hauptargument für den Wechsel, der ihm schwer fiel, gewesen: "Rapids letztes Angebot war sehr gut." Aber als er sagte, dass er in einer Saison nicht viermal gegen dieselbe Mannschaft spielen will, gingen Trainer Zoran Barisic und Sportchef Andreas Müller endgültig die Argumente aus.

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