Sa, 25. November 2017

Dealer drohte

01.09.2015 21:24

Auto samt Papieren als Pfand für „Gras“

Um 4.800 Euro kaufte sich ein Pongauer (19) "Gras" bei einem arbeitslosen Kuchler (26). 2.200 Euro blieb er dem Dealer schuldig, der drohte ihm deswegen mit körperlicher Gewalt und sogar Mord. Aus Angst gab der 19-Jährige dem "Lieferanten" das Auto samt Papieren.

Doch der arbeitslose Kuchler drohte ihm weiter, wollte das restliche Geld für die 550 Gramm Marihuana sehen. Da bekam es das Opfer mit der Angst zu tun und zeigte sich selbst bei der Polizei an, das Auto samt Papieren hatte der 19-Jährige seinem Lieferanten ja schon als Pfand gegeben.

Gerade als er bei der Einvernahme saß, rief der Dealer wieder an, kurz darauf wurde er verhaftet. Die Liste der Vergehen, die dem 26-Jährigen zur Last gelegt werden, ist lang: In der Wohnung des Abeitslosen fanden die Beamten eine Cannabis-Plantage, Anabolika und andere leistungssteigernde Präparate.

Anzeige wegen schwerer Nötigung
Ein Drogentest ergab den Konsum von Speed, Kokain und Amphetaminen, nur das angebaute Gras fasste der Dealer offenbar nicht selbst an, das verkaufte er lieber. Zugegeben hat der Verdächtige bisher noch nichts, wird aber wegen schwerer Nötigung sowie Handel mit Suchtmitteln angezeigt.

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