Mo, 18. Dezember 2017

"Keine Lebensgefahr"

01.09.2015 21:16

Deutscher Ex-Kanzler Schmidt auf Intensivstation

Deutschlands Altkanzler Helmut Schmidt liegt Medienberichten zufolge auf der Intensivstation eines Hamburger Krankenhauses. Grund sei ein Gefäßverschluss im rechten Bein, schrieb das "Hamburger Abendblatt" am Dienstag unter Berufung auf den Freundeskreis des 96-Jährigen. Es bestehe keine Lebensgefahr, aber im Alter von 96 Jahren sei das Problem "eine Herausforderung", hieß es am Abend aus Schmidts Umfeld.

Bei einer Untersuchung am Mittwoch soll nun geklärt werden, ob der ehemalige Bundeskanzler operiert werden muss oder nicht, berichtete das "Hamburger Abendblatt".

Zuletzt wegen Flüssigkeitsmangel im Spital
Der 96-Jährige war erst vor drei Wochen in der Asklepios Klinik St. Georg behandelt worden. Der Verdacht auf Herzprobleme hatte sich dabei aber nicht bestätigt. Schmidt hatte offenbar in der Hitze zu wenig getrunken und litt an Austrocknung. Nach drei Tagen konnte er wieder nach Hause.

Wie lange der SPD-Politiker diesmal im Krankenhaus bleiben muss, werde sich vielleicht am Mittwoch zeigen, so die Nachrichtenagentur AFP. Er laboriere an einem sekundären Gefäßverschluss, das Problem habe nichts mit dem Herzen zu tun. Wenn das Blutgefäß in einer Operation entfernt werden müsste, könnte es wegen Schmidts hohen Alters aber kompliziert werden.

Nach wie vor starker Raucher
Schmidt regierte von 1974 bis 1982. Noch immer ist er starker Raucher, in den vergangenen Jahren hatte er immer wieder gesundheitliche Probleme.

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