Sa, 18. November 2017

krone.at-Test

26.10.2015 09:00

Spiel, Satz, Sieg! So gut ist Sonys Tennissensor

Sie wollen ihren Gegner mit krachenden Vorhandschlägen im Stile eines Rafael Nadal niederringen? Oder mit Aufschlägen glänzen, die John Isner vor Neid erblassen lassen? Ohne Ihnen nahetreten zu wollen, dieser Zug ist wohl abgefahren. Um an Ihren Schlägen zu feilen und Ballwechsel zu analysieren, hat Sony jedoch das richtige "Spielzeug" für Sie: den Smart Tennis Sensor SSE-TN1W, der nun auf den Markt kommt. krone.at hat das Gerät für Sie getestet.

Bevor es so richtig losgeht, gilt es, den Sensor (Durchmesser: 31 Millimeter) aufzuladen und am Tennisschläger zu befestigen. Dafür sind im Set zwei Vorsatzringe enthalten, die für mehrere Schlägertypen der Marken Wilson, Head, Prince und Yonex geeignet sind. Informieren Sie sich am besten schon vorher, ob der Ring mit ihrem Schläger kompatibel ist.

Dank eines mitgelieferten kleinen Werkzeugs geht die Montage relativ problemlos: Logo-Aufsatz am Griffende abnehmen, Vorsatzring befestigen und den Sensor einrasten lassen. Jetzt gilt es, den Sensor einzurichten - dafür benötigt man die "Smart Tennis Sensor"-App, die man kostenlos downloaden kann. Für das Einrichten des Sensors ist eine Sony-Registrierung notwendig, zudem müssen persönliche Informationen wie Größe und Gewicht - liebe Damen, da müssen Sie leider durch - angegeben werden.

Ganz wichtig: den Bluetooth-Knopf am Tennissensor für die Verbindung mit dem Smartphone oder Tablet lange genug gedrückt lassen - ca. sechs, sieben Sekunden -, sonst ergeht es Ihnen wie dem Autor dieser Zeilen, der daran beinahe gescheitert wäre. Nach erfolgreichem Einrichten kann es dann losgehen.

Man kann den Sensor entweder mit Bluetooth (dann werden die Daten live an das Endgerät weitergeben und man kann sogar während des Matches sein Spiel analysieren) oder ohne verwenden (dann zeichnet er die Schläge auf und nach dem Spiel kann man die Daten in Ruhe überprüfen). Der Hersteller gibt die Akkulaufzeit mit ca. 90 (bei aktiviertem Bluetooth) bzw. 180 Minuten (ohne Bluetooth) an. Die 90 Minuten mit Live-Verbindung zum Smartphone sind sich bei unserem Test nicht ganz ausgegangen. Dass die 180 Minuten ohne Bluetooth realistisch sind, können wir nicht belegen, 90 Minuten jedenfalls hat das Gerät ohne Live-Verbindung durchgehalten.

Lässt man sich während des Tennismatches filmen, kann man im Nachhinein die Aufnahmen mit den gewonnenen Spielinfos verbinden. So kann man Beinarbeit, Körperhaltung und Schlagplatzierungen genau unter die Lupe nehmen und sein eigenes Spiel auf Herz und Nieren prüfen - und verbessern. Hat man die "Motion Shot"-App installiert, kann der Spieler jede Bewegung in verschiedene Einzelabläufe zerlegen und analysieren, in welchen Bereichen Verbesserungen möglich bzw. notwendig sind.

Fazit: Der Smart Tennis Sensor ist mehr als eine nette Spielerei und kann sowohl für angehende Profis als auch Amateure eine hilfreiche Ergänzung zum Training sein.

Kaufpreis in Österreich: 229,99 Euro

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