Sa, 18. November 2017

Brutaler Überfall

01.09.2015 07:06

Räuber nahmen Frauen eine Stunde lang gefangen

Horrornacht für eine 83-jährige Innviertlerin und ihre 57-jährige Tochter in Ort im oberösterreichischen Innkreis: In der Nacht drangen vier Männer in ihr Haus ein – zwei bedrohten die Opfer eine Stunde lang mit einem Messer und einem Holzprügel und demolierten Einrichtungsgegenstände. Die anderen durchsuchten indes alles nach Geld und Schmuck.

Montagfrüh um 0.30 Uhr zwängten die vier Täter ein Fenster des Hauses auf, weckten dann Anna G. und ihre Tochter Ingrid D., trieben sie in einem der Schlafzimmer zusammen und bedrohten ihre Geiseln. "Gebt Geld und Schmuck her!", forderte das laut Opfern unmaskierte und ungepflegte Quartett, das schmutzige Kleidung trug, in schlechtem Deutsch mit ausländischem Akzent.

Doch plötzlich verlangten die Täter, dass die beiden völlig verschreckten Frauen ganz ruhig am Bett sitzen bleiben sollen. Zwei der Räuber durchsuchten dann selbst alle Zimmer, brachen alle Kästen und Schubladen auf, während die beiden anderen Verbrecher die Frauen einschüchterten, einer mit einem Holzprügel immer wieder aufs Bett schlug und aggressiv Einrichtungsgegenstände zertrümmerte.

"Haben mich gezwungen, Ehering abzunehmen"
Eine Stunde lang dauerte der Horror für die beiden Frauen. Ehe die vier Räuber durch ein Fenster die Flucht ergriffen, sperrten sie ihre Opfer im Schlafzimmer ein. "Zuvor haben sie mich noch gezwungen, meinen Ehering vom Finger zu nehmen und ihnen den auch noch zu geben", erzählte die 83-Jährige später den Polizisten. Ihr gelang es, aus dem Schlafzimmerfenster zu klettern, zu einem Nachbarn zu laufen und die Polizei zu alarmieren.

Das Räuberquartett erbeutete eine geringe Menge Bargeld und etwas Schmuck – die Fahndung verlief bisher erfolglos.

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