Di, 21. November 2017

„Ihr was angetan“

31.08.2015 10:05

30-Jährige in Innsbruck von Ehemann erdrosselt

Mord in Innsbruck: Im Stadtteil Reichenau ist die Leiche einer 30-Jährigen in deren Schlafzimmer gefunden worden. Der tatverdächtige Ehemann, der gegenüber einem Bekannten am Telefon sagte, dass er seiner Frau "etwas angetan" habe, wurde am Montag in den frühen Morgenstunden in Wien festgenommen. Der 49-Jährige ist laut Polizei geständig.

Die Tat dürfte bereits am Freitag geschehen sein. Das Paar hatte seine beiden Buben im Alter von fünf und sieben Jahren zu Bekannten gebracht, weil es Freunde in Wien besuchen wollte. Nach der Bluttat brach der Ehemann offenbar alleine in die Bundeshauptstadt auf.

Der mutmaßliche Täter rief dann am Sonntagabend einen Bekannten in Innsbruck an und teilte ihm mit, dass er seiner Frau in deren gemeinsamer Wohnung "etwas angetan" habe. Die Polizei ließ daraufhin von der Berufsfeuerwehr die Wohnungstüre öffnen und fand die Leiche. Die Frau war erdrosselt worden.

Motiv noch unklar
In einer ersten Befragung in Wien gab der 49-Jährige an, seine Frau getötet zu haben. Das Motiv ist noch unklar. Es gebe keine Hinweise auf Familienstreitigkeiten, "der 49-Jährige ist nicht vorbestraft", teilte der Leiter des Landeskriminalamtes, Walter Pupp, mit. Der Mann ist österreichischer Staatsangehöriger afghanischer Herkunft, das Opfer eine afghanische Staatsangehörige.

Obduktion angeordnet
Die Verhaftung erfolgte nach einer Festnahmeanordnung der Justizbehörden in Innsbruck. Die Familie wohnte seit 2013 an der Adresse des Tatortes. Der Verdächtige soll in den nächsten Tagen nach Innsbruck überstellt und dann einvernommen werden. Für den Montag ist die Obduktion der Leiche geplant.

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