Sa, 16. Dezember 2017

Entwarnung:

30.08.2015 20:08

"Brand aus" in Wildon

"Brand aus" hieß es bereits am Sonntag um 12.30 Uhr beim Feuerinferno bei der Firma Ecoplast in Wildon - wie berichtet waren Plastikballen in Brand geraten. Eigentlich dachte man an ein Brandende erst am Montag, doch die Löscharbeiten gingen viel besser voran als gedacht.

"Wir haben auch nicht so schnell damit gerechnet, aber über Nacht wurde ideal gearbeitet, auch Bagger waren unterwegs", bestätigt Herbert Putz vom Bereichsfeuerwehrverband Leibnitz. Mittlerweile ist nur noch die FF Wildon vor Ort, um Brandwache zu halten. Zuvor hielten die Flammen 50 Feuerwehren mit mehr als 800 Männern und Frauen, darunter viele Jugendliche, in Atem. Neun wurden dabei sogar verletzt: Acht erlitten aufgrund der sengenden Hitze einen Kreislaufkollaps, ein junger Floriani (22) wurde mit einer Kohlenmonoxidvergiftung zum Krankenhaus geflogen, wurde aber bereits wieder in häusliche Pflege entlassen.

Sorgen bereitete den Menschen in der Umgebung die pechschwarze Rauchsäule, die kilometerweit zu sehen war und über das Land wanderte: "Wir haben Hunderte Anrufe bekommen, alle wollten wissen, wie gefährlich sie ist", erzählt ein Mitarbeiter von der Landeswarnzentrale. Es wird beruhigt: Die guten Wetterbedingungen ließen die Wolke aufsteigen, die Messungen zeigen keine Auffälligkeiten.

Wie hoch der Sachschaden ist und was das verheerende Feuer, das sich auf 10.000 Quadratmetern ausbreitete, ausgelöst hat, wird derzeit von Mitarbeitern des Landeskriminalamtes herausgefunden. "Das kann aufgrund des umfangreichen Materials aber noch ein paar Tage in Anspruch nehmen", sagt Ermittler Wolfgang Maier.

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