Sa, 25. November 2017

Per Heli ins Spital

28.08.2015 12:36

Zweijähriger beinahe an Wasserbombe erstickt

Nur knapp dem Tod entronnen ist ein zweijähriger Bub am Donnerstagabend im Wiener Bezirk Meidling. Der Kleine hatte eine Wasserbombe verschluckt, lag reglos auf dem Wohnzimmerboden. Polizisten eilten dem völlig verzweifelten Onkel zu Hilfe, der bereits fieberhaft versuchte, das Kind wieder ins Leben zurückzuholen. Einem Notarzt gelang es schließlich, den feststeckenden Luftballon mit einer Pinzette zu entfernen. Der Zweijährige wurde ins Spital gebracht und in künstlichen Tiefschlaf versetzt.

Gegen 19.15 Uhr erhielten die Beamten die Information über den in Lebensgefahr schwebenden Bub und rasten als Ersthelfer sofort in die Defreggerstraße. In einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus lag der Zweijährige leblos am Boden, wies trotz der intensiven Erste-Hilfe-Maßnahmen seines Onkels keine Vitalzeichen mehr auf.

Die Polizisten übernahmen daraufhin die Versorgung des Kleinen und versuchten zunächst, den Ballon selbst zu entfernen - was jedoch nicht gelang. Daher bemühten sie sich, das Leben des Kleinen durch Herzdruckmassage zu retten. Doch erst als der Notarzt vor Ort eintraf, keimte Hoffnung auf, dass der Bub den Vorfall überleben könnte. Denn dem Mediziner gelang es mit einer langen Pinzette, den Ballon zu entfernen.

Nach weiteren bangen Minuten gab es endlich erste Lebenszeichen bei dem Zweijährigen. Der kleine Patient wurde per Rettungshubschrauber in die Kinderintensivstation des SMZ-Ost gebracht und in künstlichen Tiefschlaf versetzt. Sein Zustand ist laut Auskunft der behandelnden Ärzte stabil.

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