Mi, 13. Dezember 2017

Pressestimmen

28.08.2015 10:28

"Lkw der Schande" sorgt für weltweite Schlagzeilen

Für weltweites Entsetzen sorgt derzeit das Flüchtlingsdrama, das sich am Donnerstag auf der Ostautobahn im Burgenland abgespielt hat. Nach neuesten Informationen wurden in dem in einer Pannenbucht abgestellten Kühllastwagen 71 Leichen - und damit weit mehr als ursprünglich befürchtet - gefunden. krone.at hat internationale Schlagzeilen zu dem Drama gesammelt.

"Wurden die Opfer schon tot nach Österreich gebracht?" Mit dieser Frage beschäftigt sich die deutsche "Bild"-Zeitung in der Nacht auf Freitag. Die "Süddeutsche Zeitung" legt indes den Fokus ihrer Berichterstattung auf die Täter und titelt: "Polizei fahndet nach den Schleppern". Der Schweizer "Blick" rückt die letzten Stunden der Flüchtlinge in den Mittelpunkt und schreibt vom "Todeskampf im Kühl-Lastwagen".

Aber auch weit über den deutschsprachigen Raum hinaus wird über das Flüchtlingsdrama, das sich auf österreichischem Boden abgespielt hat, berichtet. Das französische Blatt "Liberation" berichtet von Dutzenden toten Migranten im "Lkw der Schande".

Und auch die spanische "El Mundo" schreibt über den furchtbaren Fall in Österreich unter dem Titel: "So betreibt die Mafia den Handel mit Flüchtlingen."

Während die britische Zeitung "The Guardian" titelt: "Austrian police fear as many as 50 migrants dead inside lorry", schreibt die "Daily Mail" von "Terrible smell of death" - also vom fürchterlichen Geruch des Todes. Auf der BBC ist von einem grauenvollen Fund in Österreich zu lesen.

Auch italienische Medien berichten in ihren Freitag-Ausgaben ausführlich über die Flüchtlingstragödie. Der "Corriere della Sera" zum Beispiel: "Österreich ist geschockt. Normalerweise ist man gewöhnt, Szenen von Migranten zu sehen, die auf Flüchtlingsboote gepfercht in Richtung Italien und Griechenland unterwegs sind. (...) Doch jetzt geschieht das Flüchtlingsdrama im eigenen Land."

Die "La Repubblica" schreibt: "Der Lkw mit unzähligen Leichen in Österreich ist fast ein makaberer Streich an dem Tag, an dem in Wien - weniger als eine Stunde von dem verfluchten Fundort an der Autobahn entfernt - Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs von acht Balkanländern über eine Strategie zur Flüchtlingsbewältigung beraten."

"Sie stehen denselben Gefahren innerhalb Europas gegenüber"
Aber auch in den USA wird über das Asyl-Drama auf der A4 berichtet: So schreibt die "New York Times": "The legions of desperate migrants fleeing war and mayhem in the Middle East and Africa have long known they were risking harm from unscrupulous smugglers and death at sea to reach the safety of Europe. But it has became shockingly clear that they now face the same dangers within Europe's own borders."

Und die "Huffington Post" titelte am Freitag: "Investigators Find More Than 70 Bodies Inside Truck Abandoned On Austrian Autobahn".

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