Fr, 24. November 2017

Finanzierung nötig

26.08.2015 17:00

Tourismus soll Bergrettung unter die Arme greifen

Allein in der Nacht auf Dienstag wurden Tiroler Bergretter zu drei Einsätzen gerufen und waren zahlreiche Stunden ehrenamtlich im Dienst. Keine Seltenheit, denn der Rekord-Sommer trieb viele hoch hinaus. Nun fordert die Bergrettung eine Art "Tourismussteuer".

"Immer mehr Gäste kommen nur wegen der Berge zu uns", meint Peter Veider, Geschäftsführer der Tiroler Bergrettung, und führt aus: "Wir haben immer mehr Arbeit, müssen hinterher jedoch ums Geld betteln."

Fast 2000 Einsätze verzeichnet die Bergrettung pro Jahr alleine in Tirol, drei waren es in der Nacht auf Dienstag. Um die 3000 Ehrenamtliche stehen für Einsätze rund um die Uhr zur Verfügung. "Ihre Ausrüstung müssen sie sich häufig selbst bezahlen. Auch wenn das Material beschädigt wird oder Einsatzfahrzeuge neue Reifen brauchen, haben wir keine direkte finanzielle Quelle", bringt es Veider klar auf den Punkt.

"Mit einem Cent pro Nächtigung wäre uns geholfen"
Daher stellt der Landesleiter eine klare Forderung: "Der Tourismus soll uns unterstützen. Mit beispielsweise einem Cent pro Nächtigung wäre uns schon geholfen. Damit hätten wir eine verlässliche Finanzierung." Bei rund 45 Millionen Nächtigungen in Tirol käme eine stolze Summe von 450.000 Euro zusammen.

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