Mi, 13. Dezember 2017

Touristen unversehrt

25.08.2015 17:09

Safari-Führer in Simbabwe von Löwe zerfleischt

Ein Löwe hat in einem Nationalpark in Simbabwe einen Ranger zerfleischt. Die Region hatte erst kürzlich Schlagzeilen gemacht, als der bekannte Löwe "Cecil" vor gut einem Monat getötet worden war. Der 40 Jahre alte Ranger war mit sechs ausländischen Touristen zu Fuß unterwegs und verfolgte im Hwange-Nationalpark die frische Fährte eines Rudels Löwen, wie die Parkverwaltung am Dienstag mitteilte.

Den ersten Angaben zufolge wurde kein Safari-Gast verletzt. Was genau am Montag passierte, blieb jedoch unklar. Die Löwen hätten den Ranger angegriffen. Einer der Löwen namens Nxaha trug ein Halsband, mit dem Forscher die Bewegungen der Tiere verfolgen. Den Ermittlern zufolge war es dieser Löwe, der den Mann tötete.

Auch Cecil hatte eine solche Markierung getragen. Ein Zahnarzt aus den USA hatte Zehntausende Euro für die Jagd bezahlt und den 13 Jahre alten Löwen mit einem Trick aus dem Park gelockt. Außerhalb des Schutzgebietes, in dem die Jagd verboten ist, erlegte er den Löwen, der wegen seiner schwarzen Mähne bekannt war.

Verkäufer bei Victoriafällen von Elefant zu Tode getrampelt
Bei den nahe gelegenen Viktoriafällen wurde unterdessen ein Souvenir-Verkäufer von einem Elefanten zu Tode getrampelt. Der 32-Jährige war mit einem Freund unterwegs gewesen, als die Männer im Ort Victoria Falls einer Elefantenmutter mit ihrem Jungen begegneten, teilte die Parkverwaltung mit. Der Verkäufer starb, seinem Freund gelang die Flucht.

Nationalparks in Simbabwe sind nicht umzäunt, Begegnungen mit Wildtieren auch außerhalb von Parks sind deshalb nicht ungewöhnlich.

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