Mo, 18. Dezember 2017

Zwei Verhaftungen

24.08.2015 10:52

Polizei vereitelt Blutbad bei Pokémon-WM in Boston

Die Polizei hat in Boston einen blutigen Anschlag auf die Pokémon-Weltmeisterschaft verhindert. Das Turnier wurde von der Ankündigung zweier Männer auf Facebook überschattet, "den Wettbewerb töten" zu wollen. Facebook-Nutzer schlugen Alarm, die Polizei stellte die schwer bewaffneten Attentäter, bevor sie zum Turnier gelangten.

Nach Hinweisen von Facebook-Nutzern war die Polizei bei der Pokémon-WM in Boston in erhöhter Alarmbereitschaft. Zu Recht, wie sich herausstellen sollte. Der Polizei zufolge wurden zwei 18 und 27 Jahre alte Männer bei dem Versuch aufgehalten, mit ihrem Wagen auf das Turniergelände zu gelangen.

Pumpgun und Sturmgewehr im Auto
Die Durchsuchung des Fahrzeugs ergab: Die Verdächtigen, die aus dem US-Bundesstaat Iowa angereist waren, hatten in ihrem Wagen eine Pumpgun, ein Sturmgewehr, Hunderte Schuss Munition und ein Jagdmesser. Waffenscheine für ihr Arsenal hatten sie nicht im Gepäck.

Die Folge: Die Ermittler verhafteten die beiden Männer wegen unerlaubten Waffenbesitzes, unerlaubten Besitzes großer Munitionsmengen und anderer waffenbezogener Delikte. Die mutmaßlichen Attentäter sollen nun einem Richter vorgeführt werden.

Tausende Zuschauer bei der Pokémon-WM
Die Arbeit der Bostoner Polizei hat wohl ein gewaltiges Blutbad verhindert: Bei der Pokémon-WM trafen sich Spieler aus 30 Ländern. Tausende Zuseher verfolgten die Turniere, bei denen sich die besten Pokémon-Spieler der Welt maßen. Wäre es den Bewaffneten gelungen, auf das Veranstaltungsgelände vorzudringen, wäre mit dem Schlimmsten zu rechnen gewesen.

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