So, 17. Dezember 2017

Sekundenschlaf

23.08.2015 21:29

Verletzte nach Unfall im Tunnel

Tragisch endete Sonntagfrüh die Heimreise aus dem Urlaub im Süden für vier Freunde aus Deutschland, darunter eine hochschwangere Frau und ihr einjähriges Kind. Der Fahrer prallte gegen die Wand des Katschberg-Tunnels. Das Auto schleuderte danach noch mit voller Wucht auf die andere Seite der Röhre.

Zwei Freunde (31, 36), eine hochschwangere Bekannte (38) und ihr einjähriges Kind hatten einen wunderbaren Urlaub im Süden genossen, ehe sie am Sonntag früh morgens mit ihrem Auto zur Heimreise nach Deutschland aufbrachen. Und bis zum Katschberg-Tunnel zwischen Rennweg und St. Michael verlief auch alles gut. Doch dann kam es kurz vor 8 Uhr Früh beim völlig ermüdeten Lenker, der aus Serbien stammt, zu einem Sekundenschlaf. Er prallte in der Röhre zuerst gegen die rechte Wand, dann wurde der Wagen noch gegen die andere Seite geschleudert und überschlug sich in der Folge.

Die Mitarbeiter in der Überwachungszentrale bekamen alles via Kamera mit. Sie alarmierten sofort Rettung, Feuerwehr und Polizei. Zudem ließen sie den Tunnel sperren. "Die Rettungskette funktioniert im Tunnel wirklich gut. Da geht alles in Sekundenschnelle. Der Unfall war noch im Kärntner Gebiet, aber wir sind natürlich genauso hingefahren wie die Kameraden aus Rennweg", schildert Feuerwehrkommandant Markus Pfeifenberger aus St. Michael im Lungau.

Schwangere Frau im Wrack eingeklemmt
Der Lenker und sein Beifahrer hatten sich selbst aus dem Wrack befreien können. Die schwangere Frau war aber am Rücksitz eingeklemmt. Sie musste mit der Bergeschere aus dem demolierten Auto befreit werden. Die Verletzten wurden in die Spitäler nach Schwarzach, Villach und Klagenfurt geflogen. Dem ungeborenen Baby geht es laut Angaben der Ärzte gut. Es hat den Unfall unbeschadet überstanden. Und auch die Verletzungen der Mutter werden ohne Folgeschäden verheilen. Die Feuerwehr St. Michael war nach dem Unfall mit drei Fahrzeugen und 23 Mann vor Ort, Rennweg schickte 35 Mann. Nach 9 Uhr früh war der wieder Tunnel frei.

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