So, 17. Dezember 2017

Erste Vorkehrungen

21.08.2015 15:59

Kärnten droht Flüchtlingswelle!

In Kärnten hat das Warten auf den Asylansturm begonnen: Denn brachten Schlepper Flüchtlinge bis dato über Ungarn in die EU, dürften die Banden mit Fertigstellung des Grenzzaunes in Ungarn rasch Alternativen suchen. Und diese führen mitten durch Kärnten.

Täglich werden aktuell im Burgenland sowie in Niederösterreich Schlepper gefasst und illegale Aufgegriffen – alleine im Juli waren es 5400 Personen. Obwohl sich auch in Kärnten die Aufgriffe verdoppelt haben, geht’s an unseren Grenzen vergleichsweise ruhig zu. „Im Vergleich zum Vorjahr haben wir eine Steigerung von 400 auf 800 Illegalen, die wir aufgegriffen haben und aktuell sind diese sogar rückläufig“, weiß Polizei-Oberst Hannes Dullnig. Völlig anders ist die Situation an der Ostgrenze, wo es derzeit täglich bis zu 200 Personen sind.

Doch mit der Fertigstellung des 175 Kilometer langen Stacheldrahtzaunes in Ungarn könnte sich das Blatt wenden. Dullnig: „Wir treffen bereits logistische Vorkehrungen, falls es zu einer weiteren Steigerung der Aufgriffe kommen sollte.“

Die Schwerpunktkontrollen entlang der Autobahnen werden deshalb weiter fortgesetzt. 15 bis 20 Mal wird aktuell pro Monat – etwa auf der Südautobahn bei Arnoldstein – der gesamte Verkehr abgeleitet und überprüft. Dullnig: „Zusätzlich ist auch die Fahdnungsgruppe ,Wulfenia‘ sehr aktiv, die mit Zivilwagen verdächtige Fahrzeuge kontrolliert.“ Denn anders als im Vorjahr rechnen die Experten, dass der Flüchtlingsansturm im Herbst und Winter nicht zurück gehen wird. Entgegen böser Gerüchte ist es aufgrund der Flüchtlinge zu keinem Anstieg der Kriminalität gekommen.

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