Mo, 11. Dezember 2017

krone.at-Interview

21.08.2015 10:12

Herr Rodax, wer holt den Meistertitel in Spanien?

Heute startet die spanische Primera Division mit Barcelona, Real Madrid und den Superstars wie Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo in die neue Saison. Bei uns bekommen Sie alle Top-Spiele der Liga als Highlight-Videos und erstmals auch einen Liveticker von der "La Liga". Anlässlich des Ligastarts hat krone.at der Admira-Ikone Gerhard Rodax, die von 1990 bis 1991 in 27 Spielen neun Tore für Atletico Madrid erzielt hatte, jede Menge Fragen zur spanischen und österreichischen Liga gestellt. Als Besitzer eines Tenniscenters in Traiskirchen spricht Rodax im Interview auch über die "unglaublichen" Zustände im Asylzentrum.

Herr Rodax, die spanische Primera Division startet in die neue Saison. Erwarten Sie einen Zweikampf zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona - oder glauben Sie, dass auch andere Mannschaften diesmal um den Titel mitkämpfen werden?
Gerhard Rodax: Ich denke, es wird den klassischen Zweikampf zwischen Real und Barca geben. Beide haben wieder groß eingekauft. Einzig und allein Atletico könnte für eine Überraschung sorgen und vorne mitreden.

Wer ist für Sie der Favorit - Real Madrid oder Barcelona?
Rodax: Vor einer Woche hätte ich noch Barcelona gesagt, aber nach den Ergebnissen im spanischen Supercup gibt es für mich keinen wirklichen Favoriten.

Wie ist Ihre Meinung zur österreichischen Bundesliga, sehen Sie Fortschritte?
Rodax: Ja, auf jeden Fall. Nicht nur in der Liga sondern auch im Nationalteam, was man auch an dem tollen FIFA-Ranking ablesen kann. Auch die tollen Europacup Ergebnisse von Rapid gegen Ajax oder Altach gegen Guimaraes zeigen, dass Qualität in österreichischen Mannschaften steckt. Unsere Liga ist nicht so schlecht, wie sie immer gemacht wird.

Wer ist für Sie der Favorit auf den Meistertitel in diesem Jahr?
Rodax: Rapid gefällt mir derzeit mit Abstand am besten.

Herr Rodax, Sie als Admira-Legende, was sagen Sie zum Erfolgslauf der Admira?
Rodax: Unglaublich! Ich bin positiv überrascht. Aufgrund des Fast-Abstiegs im letzten Jahr und den Verkäufen vieler Stammspieler im Sommer hatte ich eher ein schlechtes Gefühl. Es wird wahrscheinlich nicht so weitergehen, aber die Punkte, die man hat, nimmt einem niemand mehr weg.

Wo sehen Sie die Mödlinger am Ende der Saison?
Rodax: Hoffentlich im gesicherten Mittelfeld.

Sie sind ja Besitzer eines Tenniszentrums in Traiskirchen. Was sagen sie zur österreichischen Flüchtlingspolitik?
Rodax: Skandalös. Immer, wenn ich vorbeifahre, kann ich es nicht glauben, dass in Zeiten wie diesen Kinder und Frauen am Boden schlafen müssen. Es sind unglaubliche Zustände. Ein schweres Versagen der Politik. Die Probleme waren vorhersehbar. Jetzt ist es wichtig, eine Lösung für eine bessere Aufteilung zu finden, denn diese Situation ist für die Flüchtlinge und Traiskirchner untragbar.

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