So, 17. Dezember 2017

Bluttat in Innsbruck

21.08.2015 08:11

Freundin getötet: 34-Jähriger stach 25-mal zu

"Ich habe meine Freundin umgebracht" - mit diesen Worten hat ein Innsbrucker (34) am vergangenen Freitag den Mord an seiner 33-jährigen Freundin gestanden. Seither schweigt der Verdächtige. Auch zum Ergebnis der Obduktion, das schockiert: Der Täter stach mindestens 25-mal zu.

Es gibt keine Worte, die die Stimmung beim Begräbnis der 33-Jährigen beschreiben können. Der Tod der Krankenschwester, die am Donnerstagvormittag in ihrer Heimatgemeinde Zams zu Grabe getragen wurde, lässt aber neben tiefer Trauer vor allem eines zurück: völlige Fassungslosigkeit.

Warum musste die junge Frau sterben? Ob es jemals eine Antwort auf diese Frage geben wird? Der Verdächtige, der selbst die Einsatzkräfte alarmiert und die Tat am Telefon gestanden hatte, schweigt sich eisern aus. "Er macht von seinem Recht Gebrauch, nichts mehr zu sagen", sagt Hansjörg Mayr von der Staatsanwaltschaft.

So sind die Ermittler auf die äußeren Erscheinungsbilder der Tat angewiesen - unter anderem auf die Obduktion. Und die schockiert. Schon unmittelbar nach der Tat war klar, dass die 33-Jährige mit "mehreren Messerstichen" getötet worden war, doch das war weit untertrieben: "Es waren mindestens 25 Messerstiche", zitiert Mayr aus dem Bericht der Gerichtsmedizin.

Warum der Täter mit einer dermaßen hohen Brutalität vorgegangen ist, wird wohl - wenn überhaupt - nur ein psychiatrischer Sachverständiger erklären können. Ein Gutachten wurde bisher noch nicht in Auftrag gegeben, dies steht aber unmittelbar bevor. Bis das fertig ist, werden Monate vergehen. Der Prozess gegen den Verdächtigen wird also wohl erst gegen Ende des Jahres stattfinden.

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