So, 19. November 2017

Lernen in Ferien:

20.08.2015 16:33

Schüler sagen jetzt den Fünfern Kampf an

Die Sommerferien sind für viele Jugendliche das Highlight des Jahres. Da zieht es die jungen Oberösterreicher ins Freibad, in den Urlaub mit Freunden oder aufs nächste Festival. Doch die freie Zeit vergeht wie im Flug - das neue Semester rückt immer näher. Allein für 3558 Schüler in AHS und BHS bedeutet das nun ab zum Schreibtisch, denn den Fünfern wird jetzt der Kampf angesagt!

"So kurz vor der Matura gebe ich sicher nicht auf", meint Isabella Hauer aus St. Agatha bestimmt. Sie will ab September die dritte Klasse des Aufbaulehrgangs der HBLW Landwied in Linz besuchen und überlässt dabei nichts dem Zufall. "Dafür lasse ich auch ein Musik-Festival und das Tischtennis-Trainingslager sausen", meint die tapfere Schülerin. Genauso wie ihr geht es vielen anderen Nachprüflingen, die jetzt in den letzten Wochen der Sommerferien ihr Bestes geben, um die Altlasten der vergangenen Semester auszubügeln. Für viele der einzige Ausweg aus dem Lernchaos: professionelle Nachhilfe. So wie etwa im "Lernquadrat" am Taubenmarkt in Linz. "Bei uns gibt es Einzel- und Gruppenstunden für alle Altersstufen und Fächer", erklärt Chefin Bettina Langenfelder.


"Die meisten Schüler haben ihre Schwachstellen aber vor allem in Mathematik und Englisch", weiß die Expertin. So auch Theresa Hinterdorfer aus Linz, die im September eine Prüfung in der Fremdsprache ablegen wird. "Nach drei Wochen Praktikum, habe ich gleich zum Lernen begonnen, nehme jetzt Einzelstunden - da geht viel weiter", berichtet die Schülerin, die 2016 im Linzer Aloisianum maturieren möchte.
Für jene Maturanten, für die es im Juni nicht geklappt hat, bietet das Institut für Lernhilfe in Linz auch spezielle Kurse an. "Mit viel Engagement geht es sich noch aus", ist sich Chefin Birgit Streicher sicher.
Und die Eltern sind auch bereit zu investieren: zwanzig Millionen Euro werden in Oberösterreich jährlich für Nachhilfe ausgegeben. 200 bis 300 Euro kostet ein Kurs. Vielen Eltern und Schülern - wie Isabella und Theresa - ist es das aber wirklich Wert, schließlich geht es um ihre Zukunft.

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