Do, 14. Dezember 2017

Zu hohes Risiko

19.08.2015 15:31

Nach Unglück heben "Starfighter" nicht ab

Der Job der "Starfighter" ist gefährlich. Immer wieder stürzen Piloten, die mit ihren Kleinflugzeugen gefräßige Vögel aus Weingärten vertreiben, ab. Nach dem tödlichen Unfall Anfang August wird der Einsatz heftig diskutiert. Für heuer scheint dieser vorerst vorbei.

Im Kampf gegen die Stare, die sich in Scharen über die bald reifen Trauben an den Rebstöcken hermachen, ziehen "Starfighter" am Rande des Neusiedler Sees in der Luft ihre Kreise. Dabei kommen die Piloten oft in gefährliche Situationen. Zuletzt hatte der Einsatz Anfang August ein Todesopfer gefordert. Im Tiefflug war Robert K. in eine Hochspannungsleitung geraten und abgestürzt. Trotz seiner großen Erfahrung als Pilot. Für den 75-Jährigen gab es keine Rettung. Fast genau ein Jahr davor hatte Peter B. (65) dasselbe Schicksal ereilt. Seine zu Boden gekrachte Piper brannte völlig aus.

Trotz hoher Sicherheitsstandards ereignen sich immer wieder schwere Unfälle. Der Ruf nach alternativen Methoden zur Vertreibung der Stare wird lauter. "Für den Rest der Saison bleiben die ,Starfighter‘ am Boden. Wir wollen kein Risiko eingehen", betonen Winzer.

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