So, 22. Oktober 2017

Anschlag in Bangkok

18.08.2015 16:41

Tiroler: „Ich sah den Feuerball aufsteigen“

Seit acht Jahren lebt und arbeitet Mark Pedevilla in Bangkok. Doch seit der Tiroler das letzte Mal sein Büro inmitten der belebten Metropole verlassen hat, ist alles anders. Der Unternehmer entging nur knapp dem Tod. "Hier ist nichts mehr, wie es war", sagt er. Das österreichische Außenamt mahnt zur Vorsicht.

Der Alltag im beliebten Tourismusort hat sich mit einem Schlag verändert: 20 Menschen wurden getötet, 125 schwer verletzt. Pedevilla kann kaum glauben, dass er das Bombenattentat körperlich unbeschadet überstanden hat. Der Tiroler verließ gerade sein Büro, es war kurz nach 19 Uhr: "Ich bin über den Fußgängerübergang gelaufen, genau zu der Zeit, als das Ding hochgegangen ist", erzählt er im ORF-Interview.

"Überall lagen Menschen am Boden"
"Ich habe eine laute Explosion gehört, hab' auch eine Schockwelle gespürt, die mich nach vorne gedrückt hat, und denk' mir, das muss eine Explosion sein. Dann dreh' ich mich um und sehe einen Feuerball." Der Rest der schrecklichen Geschehnisse ist bekannt: brennende und zerstörte Autos und Mopeds - "überall lagen Menschen am Boden", so Pedevilla. Stunden später war alles anders: "Bangkok gleicht jetzt einer Geisterstadt."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).