Mi, 13. Dezember 2017

Fehlsichtigkeit

18.08.2015 15:33

Wenn die eigenen Augen im Weg stehen

Während die Kinder im Moment die Sommerferien genießen, sollten die Eltern bereits wieder den Schulbeginn im Auge haben - und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Rund 30 Prozent aller Schulkinder haben mit einer Fehlsichtigkeit zu kämpfen. Ein Sehtest sei laut der Tiroler Landesinnung der Augenoptiker ratsam.

In der Schule sind von den Augen der Kinder täglich Höchstleistungen gefordert. "Beim Schreiben, Lesen, Arbeiten am PC und auch beim Spielen mit den Kameraden werden 90 Prozent aller Informationen über die Augen verarbeitet", weiß Joseph Gaertner, Tiroler Landesinnungsmeister der Augen- und Kontaktlinsenoptiker.

Übermäßiges Anstrengen

Kinder mit Sehschwierigkeiten müssen sich übermäßig anstrengen, um dem Unterricht folgen zu können. Einerseits hängen damit Lese- oder Rechtschreibschwächen zusammen, andererseits werden weitere Symptome wie Konzentrationsstörungen hervorgerufen.

Erhöhtes Gefahrenpotenzial

Dadurch haben diese Kinder auch oftmals besondere Schwierigkeiten im Turnunterricht. Viel folgenschwerer ist allerdings das erhöhte Gefahrenpotenzial durch zu spätes Erkennen von Hindernissen am Schulweg. Ein unsicheres Kreuzen der Straße kann somit auch lebensgefährlich enden.

Sehtest absolut ratsam

Ohne gezielt darauf zu achten, bemerken derartige Fehlsichtigkeiten auch die fürsorglichsten Eltern nur selten. Und den Kleinen selbst fällt es erst recht nicht auf, denn sie sind an dieses Seherlebnis gewohnt und kennen kein anderes. "Daher sollten sich die Kinder spätestens rund um den Unterrichtsbeginn im September einem Sehtest unterziehen. Dieser kann rasch und unkompliziert bei jedem Augenoptiker durchgeführt werden und nimmt wenig Zeit in Anspruch. Den Kindern kann im Fall mit passenden Sehhilfen wie Brillen oder Linsen geholfen werden", erklärt Gaertner.

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