Fr, 17. November 2017

Wagen kam nie an

18.08.2015 09:03

Burgenländer beim Autokauf im Internet betrogen

Ein 53-jähriger Burgenländer aus dem Bezirk Neusiedl ist beim Autokauf im Internet einem Betrüger aufgesessen. Der vermeintliche Verkäufer hatte die Zahlung des Kaufpreises von 6000 Euro per Vorkasse an eine Bank in England verlangt. Der Burgenländer zahlte, der Pkw kam nie an.

Der 53-Jährige hatte das Fahrzeug am 4. August über eine Internetplattform bestellt und zwei Tage später bezahlt. Am Tag darauf wollte er den Kauf stornieren, nachdem ihm Bekannte dazu geraten hatten. Doch der Verkäufer erklärte ihm, dass das nicht mehr möglich sei. Mit den überwiesenen 6000 Euro seien nämlich fällige Parkgebühren bezahlt worden.

Statt sein Geld zurückzubekommen, sollte der Burgenländer auf Wunsch seines Geschäftspartners gleich noch einmal 6000 Euro flüssig machen - diesmal zur Deckung einer Versicherung. Das ließ der 53-Jährige jedoch bleiben. Für die Rückforderung des überwiesenen Betrages war es allerdings zu spät: Das Geld war nach Angaben der Polizei am Montag abgehoben worden.

Kein Einzelfall
Die Masche ist nicht neu: Erst im vergangenen Dezember war eine Oberösterreicherin beim Online-Autokauf um 1500 Euro betrogen worden. Um das angeblich ebenfalls in England stehende Auto zu erhalten, hatte sie bei einem vermeintlichen Speditionsunternehmen eine Anzahlung geleistet. Als jedoch kein Auto kam, wurde die junge Frau stutzig, recherchierte selbst im Internet und entdeckte dort schließlich Warnungen vor der betrügerischen Transportfirma.

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