Fr, 15. Dezember 2017

Großeinsatz

17.08.2015 16:07

Mit Waffe aus fahrendem Pkw geschossen

Mit Autodrifts und rasanten Runden im Kreisverkehr zog ein VW-Golf-Fahrer (19) in Kärnten die Aufmerksamkeit von Passanten auf sich. Als er dann noch aus dem fahrenden Auto schoss, holten diese die Polizei.

Der Oberkärntner hatte wohl zu viel „getankt“, denn anders lässt sich diese Aktion nicht erklären: In der Nacht auf Montag war der 19-Jährige mit seinem Volkswagen der Mark Golf über den McDonald’s-Parkplatz in Spittal gedriftet. Dann nahm er sich noch den Kreisverkehr vor…

„Der Bursche ist dabei zwei Männern aufgefallen. Sie wollten ihn stoppen“, so Polizist Andreas Pirih. Das ließ den Möchtegern-Stuntfahrer endgültig auszucken. Er zog eine Pistole und feuerte zwei Schüsse auf die Zeugen ab, einen 21-Jährigen und einen 19-Jährigen. Pirih: „Zum Glück war es nur eine Schreckschusswaffe, und es ist niemandem etwas passiert.“ Die Männer riefen aber die Polizei. Doch den Beamten gelang es nicht einmal mit vier Streifenwagen, den Burschen zu stoppen. Also fuhren sie zur Wohnadresse. „Die Kollegen läuteten die Oma aus dem Bett, die den 19-Jährigen dann am Handy erreichen und zum Heimkommen überreden konnte“, so der Polizist.

Die Schreckschusspistole fanden die Beamten schließlich versteckt unter einem Heuballen. Pirih: „Der Bursche hat zuerst zwar alles abgestritten, dann aber die Tat zugegeben. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt, und ein Waffenverbot gegen ihn wurde verhängt.“

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden