Do, 23. November 2017

„Ayubowan!“

15.08.2015 17:00

Sri Lanka: Strahlend schönes Land

Das Paradies auf Erden hat einen Namen: Sri Lanka! Die kleine Tropeninsel im Indischen Ozean ist ein einziger Garten Eden.

"Strahlend schönes Land", heißt die Übersetzung aus dem Singhalesischen. Viele sehen im alten Ceylon, so hieß Sri Lanka bis 1972, das auferstandene Paradies. Das nach einem 26 Jahre tobenden Bürgerkrieg, der bis 2009 unermessliches Leid über das exotische Land brachte, wie Phönix aus der Asche auferstanden ist. Zu seiner alten Schönheit und neuer Pracht. Und der ihnen angeborenen Herzlichkeit seiner Bewohner. "Ayubowan", das singhalesische Begrüßungswort auf dem Flughafen der pulsierenden Hauptstadt Colombo. "Ich wünsche dir ein langes, glückliches Leben", heißt das. Bei jeder Begegnung wird es ausgesprochen - auch ich sage fortan allen "Ayubowan".

Sri Lanka - eine Insel der Superlative. Weil der Herrgott am Tag der Schöpfung sein Füllhorn über ihr ausgeschüttet hat. Von atemberaubender Schönheit ist die üppige Natur. Gezählte 3360 Pflanzenarten gedeihen. Wildwachsende Orchideenarten, der feuerrote Flamboyantbaum, langstieliger Lotus und nicht zu vergessen der heilige Bodhi-Baum. Jener in der Tempelanlage von Anuradhapura könnte unendlich viel erzählen, was er in 2217 Jahren erlebt und gesehen hat. So lange schon wächst und wächst der älteste Bonsai der Welt.

Im tropischen Monsunklima wächst alles, was das Herz begehrt. 90 Millionen Kokospalmen sind für 22 Millionen Einwohner eine Art Lebenselixier, wie auch die Reisfelder und die vielen tropischen Früchte. Als "Tree of Life", Baum des Lebens, wird der Jackfruchtbaum gepriesen. Und nicht zuletzt der Ceylon-Tee, der auf den Plantagen im Hochland bei Nuwara Eliaya von bienenfleißigen Frauenhänden gepflückt wird und in aller Welt getrunken wird. "Mutter Natur meint es gut mit uns, an Hunger muss in Sri Lanka niemand leiden", sagt unser Reiseleiter Simon.

Reichhaltig und bunt auch die Vielfalt der Tierwelt. Meeresschildkröten kreuchen und fleuchen an Traumstränden, 450 Vogelarten zwitschern in Urwäldern, und immer wieder trifft man einen "Aliya", den verehrten Elefanten. Im Elefanten-Waisenhaus in Pinnawela können wir 80 Dickhäutern von der Terrasse eines Restaurants aus, genüsslich ein landestypisches Curry verspeisend, beim ausgelassenen Plantschen zusehen.

Den alten Kulturen Sri Lankas begegnet man bei einer Rundreise. Die Weltkulturerbe-Ruinenstadt Anuradhapura sollte ebenso auf der Route liegen wie auch die alten Königsstädte Pollonaruwa und Kandy. Die liebliche Kandy, als schönste Stadt des Landes gepriesen, birgt einen besonderen Schatz: Im goldenen Schrein des Zahntempels wird ein Backenzahn Buddhas gehütet. Zu sehen bekommen die Tag für Tag von Tausenden Pilgern angebetete Reliquie aber nur ganz wenige Auserwählte.

Ehrfurcht flößt der legendäre Löwenfelsen von Sigiraya ein. 200 Meter ist der steile, rotbraune Monolith hoch. Auf dem Plateau ließ König Kaspaya im fünften Jahrhundert seinen Himmelspalast errichten. Wer den schweißtreibenden, steilen Aufstieg über 1860 Stufen auf sich nimmt, wird von barbusigen "Wolkenmädchen" willkommen geheißen. Die (leider?) nicht aus Fleisch und Blut, sondern aus Stein sind. Stolze 1500 Jahre alt sind diese berühmten Felsenfresken.

Traumhafte Strände laden zum Relaxen ein
Relaxen nach dem Sightseeing. Sri Lanka ist auch mit traumhaften Stränden gesegnet, jener von Trincoomalee im Osten des Landes gilt als einer der schönsten der Welt. Bräunen und plantschen, sich in seinem Traumhotel verwöhnen lassen und seinem Körper mit Ayurveda-Behandlungen Gutes tun…

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