Sa, 16. Dezember 2017

Wawrinka beleidigt

14.08.2015 08:33

"Sex mit deiner Freundin!" Kyrgios sagt "Sorry"

Tennisprofi Nick Kyrgios hat sich für seine üble Beleidigung während eines Matches gegen den Schweizer Stan Wawrinka nun öffentlich entschuldigt. "Ich würde die Möglichkeit hier gerne nützen und mich für die Kommentare, die ich vergangene Nacht im Match gegen Stan gemacht habe, zu entschuldigen", twitterte Kyrgios am Donnerstagabend. Dem Tennis-Profi wurde von der ATP für sein unrühmliches Verhalten eine 12.500-Dollar-Strafe aufgebrummt.

Auf Facebook erweiterte er sein Statement: "Meine Äußerungen wurden in der Hitze des Gefechts gemacht und waren auf vielen Levels inakzeptabel. Zusätzlich zur privaten Entschuldigung, die ich gemacht habe, möchte ich mich auch öffentlich entschuldigen. Ich übernehme die volle Verantwortung dafür und bereue, was passiert ist."

Die ATP belegte nun Nick Kyrgios wegen einer "beleidigenden Bemerkung" mit einer Geldstrafe von 10.000 US-Dollar. Zudem bekommt er eine 2.500-Dollar-Strafe für unsportliches Verhalten gegenüber einem Balljungen.

"Kokkinas hatte Sex mit deiner Freundin"
Kyrgios hatte in der zweiten Runde in Montreal gegen Wawrinka, der im dritten Satz verletzt aufgeben musste, für einen Riesenaufreger gesorgt, als er den Schweizer während des Spiels verbal attackierte: "Kokkinakis hatte Sex mit deiner Freundin. Sorry, dass ich dir das sagen muss." Im Video oben sehen bzw. hören Sie Kyrgios' üblen Sager.

Der mit seinem 19-jährigen Landsmann Thanasi Kokkinakis gut befreundete Kyrgios spielte damit auf Wawrinkas angebliche Liebesbeziehung mit der 19-jährigen kroatischen Tennisspielerin Donna Vekic (WTA-127.) an.

"Inakzeptabel und respektlos"
Wawrinkas Reaktion war deutlich: "Was gesagt wurde, würde ich nicht einmal gegenüber meinem ärgsten Feind aussprechen. So tief zu sinken ist nicht nur inakzeptabel, sondern auch unglaubwürdig", und er ergänzte: "Es ist sehr enttäuschend, einen Sportskollegen so respektlos zu erleben. Das hätte ich mir nie vorstellen können."

Rückendeckung von Davis-Cup-Kapitän Masur
Australiens Davis-Cup-Kapitän Wally Masur lässt Nick Kyrgios trotz des Eklats in seinen Überlegungen für das Halbfinalduell vom 18. bis 20. September in Glasgow mit Großbritannien. "Nick zahlt finanziell einen hohen Preis. Und er wird die Konsequenzen seines Verhaltens über diese Woche hinaus spüren", sagte Masur. Konkret zahlt Kyrgios nicht einmal zwei Prozent seines bisherigen Jahresverdienstes. Masur verglich den 20-Jährigen auch mit "Bad Boy" John McEnroe: "Er wurde zu einem der meist geliebten Spieler auf der Tour. Nick ist auf einem Weg, das ist Teil eines Lernprozesses." Kyrgios' Verwandte hielten sich mit deutlicheren Kommentaren nicht zurück. Als Bruder Christos im australischen Radio zu einer Beleidigung gegen Wawrinka-Freundin Vekic ansetzte, wurde das Interview mitten im Satz abgebrochen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden