Do, 14. Dezember 2017

Im Haus des Meeres

11.08.2015 09:10

Die giftigste Schlange der Welt lebt in Mariahilf

Das klingt ja furchtbar gruselig: In Mariahilf lebt jetzt die giftigste Schlange der Welt, der Taipan. Das Gift dieser Natter könnte auf einen Schlag bis zu 200 Menschen töten. Aber keine Angst – das Tier ist sicher verwahrt im Haus des Meeres.

Mit Montag hat die ausgebaute Giftschlangenabteilung wieder eröffnet und zeigt sich gleich mit neuen Bewohnern. Damit gibt es nun neben Mambas, zwei verschiedenen Kobra- und Klapperschlangenarten, Gabunvipern und zwei anderen Inland-Taipanen auch noch Todesottern. Immer mehr Besucher wollten diese Tiere sehen, jetzt wurde ihr Wunsch erfüllt.

Taipane: 500mal giftiger als die Klapperschlange
Inland-Taipane gelten überhaupt als die Schlangen mit dem stärksten Gift. Es ist etwa 50mal stärker als das von Kobras und etwa 500mal giftiger als das von Klapperschlangen. Die beim Biss abgegebene Giftmenge würde ausreichen, um 100 bis 200 Menschen zu töten. Inland-Taipane bewohnen ein trockenes Gebiet in Zentralaustralien. Sie können bis über zwei Meter lang werden, sind tagaktiv und ernähren sich von Mäusen und Ratten.

Todesotter "jagt" mit der Schwanzspitze
Todesottern zählen ebenfalls zu den giftigsten Schlangen der Welt, bleiben aber unter einem Meter Länge. Sie ernähren sich neben Mäusen auch von Vögeln, Amphibien und Reptilien. Interessant ist, dass sie ihre Beute durch Bewegung der Schwanzspitze anzulocken versuchen - diese sieht dann aus wie ein sich bewegender Wurm.

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