Mo, 11. Dezember 2017

Schuss aus 1000 m

11.08.2015 06:16

IS-Henker während Hinrichtung von Sniper getötet

Ein britischer Scharfschütze soll in Syrien einen Schiiten und dessen achtjährigen Sohn vor der Hinrichtung bewahrt haben. Ein Angehöriger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat war gerade dabei, den Vater zu köpfen, als er von dem Schuss des Briten getroffen wurde, berichtet die Londoner Zeitung "Daily Star" am Montag unter Berufung auf Militärquellen.

Der Vorfall soll sich demnach bereits im Juli ereignet haben. Ein irakischer Spion habe die britische Spezialeinheit SAS (Special Air Service) auf den Hinrichtungstermin in einem nordsyrischen Dorf aufmerksam gemacht. Der Mann und das Kind seien dann von einem IS-Kämpfer gefesselt und mit verbundenen Augen vor die Menge gezerrt und geprügelt worden. Schiitische Muslime werden vom sunnitischen IS als "Abtrünnige" betrachtet.

Kopfschüsse aus 1000 Metern Entfernung
Als sich der Kämpfer anschickte, den Vater zu enthaupten, schoss ihm der SAS-Scharfschütze Angaben der britischen Nachrichtenseite "Express" zufolge aus einer Entfernung von 1000 Metern in den Kopf. Auch zwei weitere bewaffnete IS-Angehörige wurden von dem Schützen auf gleiche Weise getötet. Als britische Soldaten ankamen, lagen dennoch mehrere geköpfte Leichen auf dem Boden. In der darauffolgenden Verwirrung wurden Vater und Sohn von Umstehenden befreit und sollen Richtung türkische Grenze geflohen sein.

Die Dorfbewohner sollen anschließend aus Freude über den Tod der IS-Kämpfer ein Fest gefeiert haben, hieß es. Seit dem Vorfall hätten es die Dschihadisten nicht mehr gewagt, in das Dorf zurückzukehren.

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