Sa, 16. Dezember 2017

Supercup in Tiflis

10.08.2015 14:06

Barcelona peilt ersten Titel der neuen Saison an

Der FC Barcelona startet die Titeljagd in der neuen Saison in Tiflis. Im europäischen Supercup trifft der spanische Double-Gewinner als Sieger der Champions League am Dienstagabend (20.45 Uhr) auf Europa-League-Triumphator FC Sevilla. Die Trophäe bleibt damit in spanischer Hand, nachdem im Vorjahr Real Madrid gewann - schon damals stand Sevilla im Endspiel.

Barcelona könnte den Supercup zum fünften Mal gewinnen und damit mit Rekordsieger AC Milan gleichziehen. Zuletzt waren die Blaugrana 2011 erfolgreich. Verzichten muss "Barca" aber neben dem verletzten Linksverteidiger Jordi Alba auch auf den an Mumps erkrankten brasilianischen Star Neymar. Trainer Luis Enrique wird an seiner Stelle in Georgien wohl auf Pedro Rodriguez vertrauen, der vor einem Wechsel zu Manchester United stehen soll.

Durchwachsene Vorbereitungs-Bilanz
Im letzten Test gewann der Triple-Sieger mit seinem Traumsturm Lionel Messi, Luis Suarez und Neymar gegen die AS Roma mit 3:0. Zuvor hatte es ohne die noch urlaubenden Superstars in der Vorbereitung gegen Chelsea, Manchester United und Fiorentina drei Niederlagen in Folge gegeben. Nach dem Spiel gegen Sevilla geht es für die Katalanen am Freitag und Montag in Spaniens Supercup gegen Athletic Bilbao weiter, ehe am 23. August der Liga-Auftakt in Bilbao ansteht.

Sevilla war in den vergangenen Jahren oft ein "Jagdgebiet" von Barcelona. Dani Alves, Seydou Keita, Adriano, Ivan Rakitic und zuletzt der erst 2016 für Barca einsatzberechtigte Aleix Vidal wechselten alle von Andalusien nach Katalonien. Rakitic überzeugte in der vergangenen Saison als Nachfolger von Xavi, der im Sommer endgültig nach Katar ging. "Wir wollen die Saison bestmöglich beginnen", sagte der kroatische Internationale vor dem Wiedersehen mit seinem Ex-Klub.

Sevilla hofft mit Immobile auf Überraschung
Sevilla gab in der Sommerpause auch Torjäger Carlos Bacca um 30 Millionen Euro an Milan ab. Ersetzen soll den Kolumbianer der von Dortmund ausgeliehene Italiener Ciro Immobile. Gegen Barcelona gilt der FC jedenfalls als krasser Außenseiter. Trainer Unai Emery hoffte dennoch auf eine Überraschung: "Wir müssen Wege finden, die Lücke zwischen den beiden Mannschaften zu schließen. Wenn wir das schaffen, können wir Barca stoppen."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden