Di, 12. Dezember 2017

Siedeln auf dem Mond

10.08.2015 12:52

"Anno 2205": Das ist neu im Aufbaustrategie-Hit

Nicht weit genug gegangen zu sein - dieses Gefühl beschlich den deutschen Spieleentwickler Blue Byte nach "Anno 2070". In "Anno 2205", dem Anfang November erscheinenden sechsten Teil der beliebten Aufbaustrategieserie, dürfen Gamer daher nun erstmals die Erde verlassen und auf dem Mond siedeln. krone.at konnte auf der Gamescom in Köln einen ersten Blick darauf werfen.

"Anno 2205" soll das bislang größte und schönste "Anno" werden, verspricht der Entwickler. So soll allein die größte Insel in "Anno 2205" fünfmal größer sein als im Vorgänger "Anno 2070". Eine neue, in Eigenregie entwickelte Engine soll zudem nebst schnelleren Ladezeiten einen bis dato ungekannten Detailgrad ermöglichen und die Städte so unterm Strich deutlich realistischer wirken lassen.

"Multi-Sessions" auf Erde, Arktis und Mond
Auf der Suche nach wertvollen Rohstoffen, wird diesmal auch in der Arktis und auf dem Mond gebaut, wobei alle drei Regionen - Erde, Arktis, Mond - durch Handelsrouten miteinander verknüpft sind und parallel laufen, sodass Spieler nach Belieben zwischen ihnen wechseln können. Die Herausforderungen, die den Spieler in der Arktis und auf dem Mond erwarten, unterscheiden sich jedoch grundsätzlich von denen auf der Erde.

Widrige Bedingungen
Die feindliche Umgebung mit ihren Schneestürmen bzw. Meteoritenschauern und der Strahlung setzt nicht nur ein gewisses, zumeist kostspieliges Sicherheitsdenken voraus, sondern fordert auch ein Umdenken etwa in Bezug auf das Energiemanagement. So muss die in der Arktis im Zuge der Rohstoffförderung gewonnene Abwärme beispielsweise genutzt werden, um die Häuser der dort arbeitenden Wissenschaftler zu beheizen, was wiederum eine dichtere Besiedelung auf dem ohnehin knapp bemessenen Platz voraussetzt.

Schiffe versenken in Krisengebieten
Wer sich nach Abwechslung vom Städtebau sehnt, kann sich in sogenannten Krisengebieten mit dem Feind messen. Diese Missionen seien jedoch optional, ihre Ziele könnten auch auf anderem - friedlichen - Wege erreicht werden, betonte der Entwickler. Mit diesem neuen Ansatz habe man dem Wunsch vieler Gamer nach für die eigenen Städte gefahrlosen strategischen Auseinandersetzungen Rechnung getragen, erläutert Blue Byte.

Ob man nun also lieber mit der eigenen Flotte feindliche Schiffe versenkt oder Städte baut, bleibt jedem ab dem 3. November, wenn "Anno 2205" für den PC erscheint, selbst überlassen.

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