Do, 14. Dezember 2017

Dogge gerettet

08.08.2015 16:51

Franzose vergrub seinen Hund lebendig in Bauschutt

In Frankreich ist ein unglaublicher Fall von Tierquälerei ans Licht gekommen. Ein 21-jähriger Mann soll seine Hündin, eine Bordeauxdogge, lebendig in Bauschutt eingegraben und das Tier dann seinem Schicksal überlassen haben. Spaziergänger entdeckten die Dogge und retteten sie. Der Besitzer wurde verhaftet, ihm drohen bis zu zwei Jahre Haft.

Das Schicksal der Hündin aus Carrières-sur-Seine machte auf Facebook schnell die Runde, nachdem Pedro Dinis, der die völlig entkräftete Dogge beim Spazierengehen mit seinem eigenen Hund entdeckte, Bilder der Rettung postete. Die Hündin war bis auf Kopf und Rücken eingegraben, zudem war sie mit Halsband und Leine an einen Sack mit Steinen gefesselt, der ebenfalls eingegraben war.

Dinis und sein Hund befreiten das Tier und versorgten es mit Wasser. Anschließend alarmierte der junge Mann die Polizei, welche die Dogge dem ortsansässigen Tierarzt übergab. Der Besitzer konnte schnell ausfindig gemacht werden, stritt die Tat aber ab, berichtet die "Welt Online".

Online-Petition fordert Höchststrafe
Der 21-Jährige gab an, dass der Hund ihm entlaufen sei. Laut Polizei sei dies allerdings wenig glaubhaft, weil die Hündin bereits zehn Jahre alt ist und an Arthrose leidet. Vielmehr vermute man, dass sich der Mann des Tieres entledigen wollte. Er wurde festgenommen, ihm drohen wegen Tierquälerei bis zu zwei Jahre Haft und eine Geldstrafe von 30.000 Euro. Eine Online-Petition, die diese Strafe für den Mann fordert, zählt bereits mehr als 400.000 Unterschriften.

Wie Pedro Dinis auf seiner Facebook-Seite mitteilte, geht es der geretteten Hündin mittlerweile besser. Sie erlitt Verletzungen im Nacken, war dehydriert und sehr verängstigt. Man wolle versuchen, ein schönes Zuhause für sie zu finden, sobald es ihr besser gehe.

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