Sa, 25. November 2017

VR-Brille getestet

05.08.2015 22:23

„Project Morpheus“: Eintauchen in virtuelle Welten

Virtuelle Realität – auf der diesjährigen Gamescom ist sie das große Thema. Neben dem taiwanesischen Hersteller HTC, der seine in Zusammenarbeit mit Valve Software entwickelte Brille "Vive" zeigt, ist es vor allem der japanische Konzern Sony, der für sein 2014 enthülltes VR-Kit "Project Morpheus" die Werbetrommel rührt. krone.at hat es ausprobiert.

Wann genau "Project Morpheus" erscheint, weiß man bei Sony derzeit noch nicht. Erwartet wird die Veröffentlichung für März/April 2016. Das Interesse an der Cyberbrille sei aber schon jetzt enorm, wie Florian Mahr, Marketingchef von Sony Computer Entertainment Österreich, gegenüber krone.at verrät.

Wie sich Project Morpheus anfühlt, lässt sich hingegen schon eher sagen: ungewohnt, heiß und leicht verschwommen, aber dennoch faszinierend, wie wir anhand einer gut 15-minütigen Demo des Mech-Shooters "Battlezone" erleben dürfen. Sitzen Brille und Kopfhörer erst einmal, bekommt man von der Außenwelt nicht mehr viel mit und kann somit ganz ins Spielgeschehen eintauchen. Das Visier lässt sich dafür mittels Knopf in Blickrichtung vor und zurück verschieben, um die Anzeig zu fokussieren. So recht gelingen wollte uns das allerdings nicht – möglicherweise hätte es der optischen Brille unter der Cyber-Brille bedurft.

Faszinierend ist der Rundumblick aus dem virtuellen Cockpit dennoch. Ein Blick nach unten offenbart das Armaturenbrett mit seinen bunt leuchtenden Knöpfen und dem grünlich schimmernden Gegner-Radar, nach oben den stilisierten Himmel. Ungewohnt: Was bislang mithilfe des Analogsticks bewerkstelligt wurde, bedarf jetzt der Bewegungen des eigenen Kopfes. Ein leichtes Schwindelgefühl blieb da bei uns nicht aus.

"Battlezone" selbst erweist sich unterm Strich als grafisch eher nüchterner Shooter, in dem man allerlei Panzer oder fliegende Drohnen mit Raketenwerfer und Maschinengewehr unter Beschuss nehmen darf. Inwiefern das auch langfristigen Spielspaß bietet, bleibt abzuwarten – hoffentlich nur bis zum nächsten Frühjahr.

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