Sa, 16. Dezember 2017

Atomkraftwerk Krko

05.08.2015 16:16

Kärnten und Steiermark gegen Atommeiler

Schulterschluss gegen das umstrittene AKW Krko! Die Umweltreferenten der Steiermark und Kärntens protestieren gemeinsam gegen die geplante Laufzeitverlängerung des Pannenreaktors in Slowenien. In einem Brief an den Umweltminister warnen sie vor einem "hohen gesundheitlichen Risiko bei einem Störfall".

Eigentlich sollte der Reaktor, der von Slowenien und Kroatien betrieben wird, ja 2023 stillgelegt werden. Doch in einer Nacht-und-Nebel-Aktion einigten sich die Länder darauf, ihn erst 20 Jahre später, also 2043, vom Netz zu nehmen (die "Krone" berichtete).

Die Umweltreferenten Rolf Holub und Jörg Leichtfried (Stmk.) protestieren in einem Schreiben an Umweltminister Andrä Rupprechter: "Das Atomkraftwerk Krko liegt in einem erdbebengefährdeten Gebiet. Eine Verlängerung der Laufzeit ist höchst bedenklich und wird von den beiden Ländern vehement abgelehnt." Rupprechter solle alles tun, damit es so bald wie möglich abgeschaltet werde.

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