So, 19. November 2017

Zwei Hunde vergiftet

04.08.2015 15:49

Echte Hexenjagd auf Tierquäler

Zu einer ganz gewiss nicht alltäglichen Methode griffen die Bewohner einer Siedlung in Gloggnitz im Bezirk Neunkirchen, um einen mutmaßlichen Tierquäler dingfest zu machen. Nachdem zwei Hunde vergiftet worden sein sollen, wurde – kein Scherz – eine Hexe eingeschaltet und der angebliche Übeltäter mit einem Fluch belegt.

Sollte daraus jemals ein Gerichtsfall werden, zählt er bestimmt zu den wohl kuriosesten der heimischen Kriminalgeschichte. Fakt ist, dass Anrainer in einer Siedlung in Gloggnitz um bereits zwei ihrer vierbeinigen Lieblinge trauern. "Die beiden Hunde sind vergiftet worden", ist einer der Bewohner überzeugt. Einen angeblich Schuldigen wollen die Tierfreunde des Grätzels bereits ausgemacht haben: "Aber wir konnten leider bisher nicht beweisen, dass diese Person Giftköder ausgelegt hat." Überführt soll der Verdächtige jetzt aber doch werden – und zwar mittels übersinnlicher Kräfte. "Wir haben eine Hexe engagiert", so ein Anrainer: "Diese hat einen Fluch ausgesprochen, dass der Täter dieselben Qualen wie seine Opfer leiden muss."

Sollte also – so das Kalkül der Hundeliebhaber – der angebliche Tierhasser demnächst mit Magenkrämpfen ins Spital eingeliefert werden, sei der Beweis seiner ruchlosen Tat erbracht. Freilich: Ob das für eine Anklage reichen würde?

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