Sa, 18. November 2017

www.donationkira.com

04.08.2015 07:55

Drama bewegt das Land: Spenden für Kira Grünberg

Nach dem schrecklichen Unfall-Drama um Stabhochspringerin Kira Grünberg rollt eine Welle der Hilfsbereitschaft durch das Land. Weil viele Menschen Unterstützung angemeldet haben und Solidarität mit Kira zeigen, hat die Familie unter www.donationkira.com eine Spenden-Homepage eingerichtet.

Unzählige Sportler zeigen sich derzeit mit Kira Grünberg solidarisch. Per Posting oder Video-Botschaft wünschen sich der verunglückten Kollegin viel Kraft. "Jeder Sieg und jede Niederlage relativiert sich, wenn man hört, was dir widerfahren ist", meinte etwa Beachvolleyballerin Babsi Hansel im Rahmen der EM in Klagenfurt. "Wir sind bei dir, Kira", ließen Grünbergs Leichtathletin Ivona Dadic und Seglerin Lara Vadlau per Facebook wissen.

Morgenstern "tief berührt"
"Immer wieder muss ich daran denken, wie viel Glück ich im Laufe meiner Karriere bei Stürzen hatte. Bei allen Erfolgen, die man feiert, bleibt die Gesundheit immer noch das Wichtigste. Die Nachricht von Kiras Unfall hat mich tief berührt und ich wünsche ihr auf diesem Weg viel Kraft", erklärte Thomas Morgenstern. Die Spieler von Admira Wacker affichierten am Wochenende vor dem Spiel gegen den SV Mattersburg mit der Aufschrift "Admira für Kira". Und beim Austrian Top Meeting in Linz wurde eine "Spendenwand" aufgestellt, auf der sich Fans mit Glückwünschen verewigen konnten.

Vom Hals abwärts gelähmt
Nach einem fürchterlichen Trainingsunfall ist Kira Grünberg vom Hals abwärts gelähmt. "Die Hoffnung für die Familie ist, dass Kira wirklich stark damit umgeht. Und es ist eine große Anteilnahme aus der ganzen Welt da. Kira liest die Postings und Nachrichten und bedankt sich bei allen", erklärt Manager Thomas Herzog. Die medizinischen Fakten seien erschütternd, die Familie schöpfe aus dem tapferen Verhalten der jungen Frau und der großen Anteilnahme aber viel Kraft.

"Sie ist eine Kämpferin"
Kira sei eine gut strukturierte Sportlerin gewesen, mit genauem Tagesablauf von 6.30 Uhr bis 22.00 Uhr. Ebenso gut strukturiert habe sie ihr Training durchgezogen, erläuterte Herzog. "Wir hoffen, dass nun derselbe Ansatz von ihr gewählt wird, um mit dem im Moment erschütternden Ergebnis umzugehen. Sie ist eine Sportlerin und Kämpferin, die langfristige Ziele hat. Wenn sie Willen und Konsequenz über Monate und Jahre durchzieht, wird man sicher das bestmögliche Ergebnis erreichen, aber es lässt sich nicht abschätzen, worin das liegt. Die medizinische Prognose ist erschütternd, aber nichts ist in Stein gemeißelt, darin liegt die gesamte Hoffnung."

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