Fr, 15. Dezember 2017

Kingsley als Inder

05.08.2015 12:00

Neo-Single nimmt "Fahrstunden fürs Leben"

Das Kino liebt das Auto. Von den unzähligen Roadmovies über Actionreihen wie "Fast & Furious" bis zu Kultwerken wie "Taxi Driver". Und auch in "Learning to Drive - Fahrstunden fürs Leben" (Kinostart: 7. August) wird viel gefahren, dem neuen Film der katalanischen Regisseurin Isabel Coixet ("Mein Leben ohne mich"). Sie erzählt von einer New Yorkerin mittleren Alters, die sich in die Obhut eines indischen Fahrlehrers begibt.

Das Ehe-Aus kommt nach 21 Jahren. Wendy (gespielt von Patricia Clarkson), die sich im Big Apple einen Namen gemacht hat als Literaturkritikerin, steht plötzlich ohne ihren Mann da. Der hat sich einfach eine Jüngere geangelt. Nach anfänglicher Verzweiflung rafft sich Wendy wieder auf. Endlich will sie lernen am Steuer eines Autos im wilden New Yorker Verkehr zu bestehen, endlich den Führerschein machen. Auch damit sie mal allein ihre Tochter besuchen kann, die im ländlichen Vermont lebt.

Wendys Fahrlehrer ist selbst im bunten New York eine auffällige Erscheinung. Der vollbärtige Sikh Darwan Singh Tur (Oscar-Preisträger Ben Kingsley), der einst im Punjab Uni-Professor war, wechselt zwischen roten, blauen und hellrosafarbenen Turbanen und hält so manche Weisheit parat: "Fahren bedeutet Freiheit".

Bereits in "Elegy oder die Kunst zu lieben" standen Kingsley und Clarkson für Coixet vor der Kamera. "Learning to Drive" nun lebt in großem Maße vom famosen Zusammenspiel der beiden Darsteller. Wie sich Wendy, die so smarte wie verzweifelte New Yorker Intellektuelle und Darwan, der gläubige, aus Indien kommende Taxifahrer allmählich füreinander zu interessieren beginnen, das wird von Clarkson und Kingsley glaubwürdig und auch lustig auf die Leinwand gebracht.

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