Fr, 15. Dezember 2017

FF rückte aus

03.08.2015 09:42

Bienen-Mörder in OÖ warf Stöcke einfach weg

Nach einem Bienen-Mörder fahndet man in Kremsmünster in Oberösterreich: Er hatte drei Bienenstöcke samt Waben bei einem Altstoffsammelzentrum entsorgt. Da in der Nähe ein Imker wohnt, wurden dessen zigtausende Insekten zu Honigräubern, lieferten sich eine Schlacht um die süße Beute. Die freiwillige Feuerwehr war drei Stunden im Einsatz.

"Wir haben geglaubt, dass der Einsatz 20 Minuten dauern würde, doch es wurden drei Stunden daraus", sagt Gerhard Bruckner, FF-Kommandant aus Kremsmünster. "Bei den Müllcontainern wimmelt es vor Wespen, da ist wo ein Nest", wurden die Helfer alarmiert. Als diese eintrafen, erkannten sie, dass es sich um Bienen handelt. Drei zerstörte Stöcke hatte ein Unbekannter hier entsorgt.

Bienen "rauften" um den Honig
Der FF-Chef rief gleich einen Nachbarn, den Imker Karl L., zu Hilfe. Der hat in der Nähe selbst sieben Bienenstöcke. Und seine Tiere rochen den Honig in den kaputten Stöcken des Containers und wurden deshalb zu Räubern: "Man kann sich gar nicht vorstellen, wie es da zuging. Da schwirrten Zehntausende Bienen herum, und alle rauften sich um den Honig", berichtet der Kommandant.

Anzeige gegen unbekannten Täter
Unter Mithilfe des benachbarten Imkers und weiterer Profis gelang es, den gewaltigen Bienen-Einatz zu bewältigen: Die Bienenstöcke wurden aus dem Container entfernt und auch der restliche Honig fachmännisch beseitigt. Gegen den unbekannten Übeltäter wurde Anzeige erstattet.

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