Do, 14. Dezember 2017

In acht Jahren

01.08.2015 16:40

Ehepaar Clinton verdiente 140 Millionen Dollar

140 Millionen Dollar (rund 128 Millionen Euro) haben Hillary Clinton und ihr Ehemann, Ex-Präsident Bill Clinton, gemeinsam in den vergangenen acht Jahren verdient. Dies geht aus ihrer jetzt veröffentlichten Steuererklärung hervor. Hillary will erste Präsidentin der USA werden. Sie gilt als Favoritin auf die Kandidatur der Demokraten für die Wahl im Herbst 2016. Ihr Reichtum stößt besonders auf Interesse, weil sie explizit die Mittelschicht und Themen wie soziale Gerechtigkeit ins Zentrum ihres Wahlkampfes rückt.

Das Ehepaar Clinton machte am Freitag Einkommensdaten für die Jahre 2007 bis 2014 publik. Es ist üblich, dass Bewerber für das US-Präsidentenamt vor den Wahlen Angaben zu ihrer finanziellen Situation und auch zu ihrem Gesundheitszustand veröffentlichen.

Clintons zählen zu den reichsten US-Bürgern
Mit dem angegeben Verdienst in der Höhe von 140 Millionen US-Dollar gehören die Clintons laut Berechungen der Nachrichtenagentur Reuters zu den reichsten 0,01 Prozent der US-Bevölkerung. Weniger als 14.000 Haushalte in den USA haben ein solches Einkommen. Sie und ihr Mann seien weit gekommen, seit sie für eine Kinderschutzorganisation von Tür zu Tür gegangen sei und als junge Juradozentin in Arkansas 16.450 Dollar verdient habe, erklärte Hillary Clinton. "Und wir schulden es den Möglichkeiten, die Amerika bietet."

Nach eigenen Angaben belief sich das steuerpflichtige Einkommen der Clintons im Zeitraum 2007 bis 2014 auf insgesamt 111 Millionen Dollar. Besonders lukrativ war das Jahr 2013, als Hillary und Bill Clinton mit bezahlten Reden fast 23 Millionen Dollar einnahmen. Hillarys Reden kosteten meist 225.000 Dollar oder mehr. Ex-US-Präsident Bill kassierte zwischen 125.000 und 750.000 Dollar pro Auftritt.

Zugleich entrichtete das Paar seit 2007 rund 44 Millionen Dollar Steuern an den Bund. Außerdem spendete es knapp 15 Millionen Dollar für wohltätige Zwecke. Die effektive Steuerrate habe im vergangenen Jahr bei 35,7 Prozent gelegen, teilte die frühere Außenministerin mit. Unter Berücksichtigung der Steuern, die von Kommunen und Bundesstaaten erhoben wurden, steige diese Quote auf 45,8 Prozent an.

Hillary Clinton fit für den Wahlkampf
Gesundheitlich steht Clintons Kandidatur den Unterlagen zufolge nichts im Weg: Ihre Ärztin bestätigte der 67-Jährigen, sie sei gesund und fit. Sie leide lediglich an einer Schilddrüsenunterfunktion sowie an saisonaler Pollenallergie. "Sie ist in exzellenter gesundheitlicher Verfassung und fit, als Präsident der Vereinigten Staaten zu dienen", urteilte die Internistin Lisa Bardack.

Ende 2012 habe die damalige Außenministerin nach einem Sturz zeitweise an Gehirnerschütterung und Thrombose gelitten. Dabei habe sie zum Teil doppelt gesehen und eine Spezialbrille getragen. Sie sei aber vollständig genesen, teilte die Ärztin weiter mit.

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