So, 17. Dezember 2017

Nach 0:1 des WAC

31.07.2015 07:23

Kühbauer: "Das war Top-Niveau! Mehr geht nicht"

Traumkulisse, Traum-Einnahme dank 30.250 Fans mit einer knappen Million € – aber leider haarscharf am Traum-Resultat vorbei: Dank einer fulminanten Leistung musste sich Wolfsberg dem hohen Favoriten Dortmund nur 0:1 (0:1) geschlagen geben. "Das war Top-Niveau – mehr geht nicht", lobte Trainer Kühbauer seine Truppe.

"Mit offenem Visier werden wir gegen Dortmund nicht spielen können. Wichtig ist, dass wir hinten kompakt stehen, aber natürlich nicht nur verteidigen, sondern auch mit Mut nach vorn spielen", hatte WAC-Trainer Didi Kühbauer als Order ausgegeben. Mit viel Herz, mit viel Laufarbeit, enormem Einsatz machte man dann dem Top-Favoriten kräftig Probleme – aber in der 16. Minute bedeutete ein für viele "schmutziges Tor" den ersten und einzigen Tiefschlag:

"Leider kein Abseits"
Aubameyang spielt aus der eigenen Hälfte den Ball in die Tiefe, der im Abseits befindliche Reus lässt geschickt durch, Mkhitaryan gibt zur Mitte – und dort braucht Jonas Hofmann (bei der Ballabgabe ebenfalls im Abseits!) das Leder nur mehr über die Linie zu drücken. Von den Regeln gedeckt – aber ein bitterer Beigeschmack war dabei. "Leider kein Abseits", befand auch Teamchef Koller auf der VIP-Tribüne, von der auch Lukas Podolski, mit Galatasaray auf Camp in Velden, seinen Landsleuten auf die Beine schaute.

Dortmund im Glück
Nach der Pause heizte WAC den Dortmund-Stars dann so richtig ein: Zündel (nach Seidl-Vorlage) ließ die Topchance aufs 1:1 aus (61.), ein Standfest-Schuss fand nichts ins Ziel (69.), einen Trdina-Kopfball klärte Mkhitaryan auf der Linie (71.), einen Hüttenbrenner-Kopfball parierte Bürki (84.). "Wir können von Glück reden, dass wir nicht den Ausgleich kassiert haben", gab Dortmund-Ass Gündogan nachher unumwunden zu.

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