Mo, 11. Dezember 2017

Zehn neue Jobs

30.07.2015 16:46

Neue Italo-Firma siedelt sich in Kärnten an

Carinzia statt Italia! Weil die Wirtschaft in Italien weiter in einer Rezession feststeckt, lassen sich seit Monaten zahlreiche Italo-Firmen in Kärnten nieder. Aktuell investiert die SCM Zanussi aus Friaul-Julisch-Venetien 3,5 Millionen Euro in Arnoldstein. Ab Oktober sollen bis zu zehn Arbeitnehmer hier moderne Druckgussformen für die Automobilbranche produziert.

"Mit unseren Gussformen, die aus bis zu 500 Einzelteilen bestehen, produzieren Kunden wie die Daimler AG, Volvo, Renault oder BMW AG Motorblöcke, Getriebe oder andere tragende Karosserieteile aus Magnesium und Aluminium", so Firmenchef Marco Zanussi. Jetzt wird ein Teil der Produktion nach Kärnten ausgelagert.

Und Zanussi findet nur lobende Worte für die Behörden in Kärnten, wohl auch weil die Italiener auch steuerlich profitieren. Nicht umonst ist Kärnten nach Wien ungeschlagen, wenn es um neue Firmenansiedelungen geht. "80 geplante Ansiedelungen haben wir aktuell im Laufen", berichtet Sabrina Schütz-Oberländer von der Entwicklungsagentur Kärnten: "70 Prozent dieser Firmen wollen aus Italien zu uns kommen."

Immerhin gibt’s laut Zanussi bei uns – man mag es kaum glauben – "weniger Bürokratie" und die Behörden arbeiten effizient. Alleine seit 2003 unterstützte das Team der Entwicklungsagentur 326 Neuansiedelungen und schuf so indirekt 4500 neue Arbeitsplätze. Finanzlandesrätin Gaby Schaunig sieht die Zukunftschancen Kärntens weiterhin in Forschung und Entwicklung.

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